Der Abend lief Corona-bedingt in der Besetzung anders als geplant, und dennoch sehr gelungen: Statt Kuratorin Alexandra Riewe trat Karin Hojak-Talaber neben Gil Illmaier in Erscheinung, und Antje Senarclens de Grancy wurde als Moderatorin der Podiumsdiskussion, an der Ekaterina Degot, Elke Kahr, Rebekka Hirschmann, Jomo Ruderer, Waltraud Indrist und Heimo Halbrainer teilnahmen, souverän von Claudia Gerhäusser vertreten. Die Vorstellung von Herbert Eichholzer übernahm Heimo Halbrainer, Texte von ihm rezitierte Johannes Silberschneider. Und La Meskla bot im informellen Teil an der Bar Cocktails aus den 1930er-Jahren, wo Lothar Lässer musikalisch für Stimmung sorgte. (Foto: (c) Clara Wildberger / steirischer herbst)

 

Kommenden Donnerstag finden die vorerst letzte Exkursion statt, die auf den Spuren von Herbert Eichholzer in die Obersteiermark führt. Mit von der Partie ist neben der Kuratorin Alexandra Riewe die Architekturtheoretikerin Karin Tschavgova, an der zweiten Station kommt auch noch die Restauratorin und Eichholzer-Kennerin Erika Thümmel dazu. In Eisenerz werden die Teilnehmer*innen fachkundig durch die Ausstellung „Blaupause“ im Haus Brutmann geführt, dann geht die Reise weiter nach Gröbming, wo die Druckerei Wallig besichtigt wird.

 

…und begeisterte sein Publikum im Kaisersaal des Eisenerzer Kammerhofs! 

Da blieb kein Sessel frei und kaum ein Auge trocken, als Leopold Altenburg, flankiert von den Büsten seiner Vorfahren, mit Charme, Witz, Selbstironie und Slapstick ein mitreißendes Kleinkunstprogramm rund um die Aristokratie bot.

Zum Nachbericht gelangt man hier

 
Am Donnerstag, 8.9.2022 startet die 2. Tagesreise von Graz in die Obersteiermark, begleitet von der Architekturhistorikerin Antje Senarclens de Grancy und dem Kunsthistoriker und Kulturpublizisten Wenzel Mracek. Diese zweite Exkursion führt nach Eisenerz, wo die Teilnehmer*innen ein Ausstellungsbesuch mit geballter Expertise erwartet, und in den nahegelegenen Ort Hieflau, für den Eichholzer ein Gebäude geplant hatte; ob es jemals gebaut wurde, ist nicht bekannt. Dort wird auch der Soldatenfriedhof Hieflau – Wandau besucht, wo ein Mahnmal an die Gräueltaten der letzten Tage des 2. Weltkriegs erinnert. Kuratorin Alexandra Riewe wird wie gewohnt für eine ebenso informative wie angenehme Reise im Kleinbus sorgen.
Anmeldungen erbeten unter Tel. 0699/1855-1000 oder per mail an kioer@museum-joanneum.at
 

Einen unterhaltsamer Blick hinter die Kulissen des Hochadels bietet Leopold Altenburg, Ururenkel des Kaisers Franz Joseph und Kaiserin „Sisi“, im Kammerhof Eisenerz an. Einst erwarb der Kaiser dieses Anwesen, weil er gern in der Eisenerzer Bergwelt zur Jagd ging. Der Schauspieler, Autor und Clown Altenburg hat sich auf Spurensuche begeben und bietet mit seinem Programm eine Zeitreise durch über 100 Jahre Habsburger Familiengeschichte, als eine Mischung aus historischen Fakten und privaten Überlieferungen. In einem unterhaltsamen Bühnenprogramm erhascht das Publikum einen Blick durchs Schlüsselloch und erfährt so manches über Sitten und Gebräuche des mächtigen Adelsgeschlechts.

FR, 9.9., 19.00 Uhr. Kartenvorverkauf im Postmuseum Eisenerz, oder verbindliche Reservierungen an gil@eisenerZ-ART.at

 

Kaum hatten wir unsere diesjährige Schwerpunkt-Ausstellung „Herbert Eichholzer – BLAUPAUSE“ am 18. August mit prominenten Gästen eröffnet, kam schon der ORF zu Besuch! Rund zwei Stunden Aufnahmetätigkeit mit uns im FreiRaum Eisenerz führten zu einem über zweiminütigen Beitrag für „Steiermark heute“, der mit folgenden Worten beginnt: „Mut und Schaffenskraft vereint das Werk des 1903 in Graz geborenen Architekten Herbert Eichholzer.“

Das Foto zeigt das von Eichholzer geplante HAUS BRUTMANN, das für einen eleganten Frisiersalon gebaut wurde und nun mit dem FreiRaum künstlerisch genutzt wird, im Originalzustand.
Der Filmbeitrag ist noch bis Samstag Abend, 3. September, unter folgendem Link abrufbar: 
tvthek.orf.at/profile/Steiermark-heute/70020/Steiermark-heute/14147614/Eichholzer-Ausstellung-in-Eisenerz/15224726

 

Zahlreiche interessierte Besucher*innen von Nah und Fern fanden sich am 18.8. ein um die Vernissage der von Alexandra Riewe kuratierten Schau über den legendären Architekten und Widerstandskämpfer Herbert Eichholzer (1903 – 1943) mitzuerleben, darunter auch Ekaterina Degot von steirischer herbst. Die Ausstellung konzentriert sich auf Eichholzers Wirken in der Obersteiermark und beleuchtet im besonderen das Haus Brutmann, das einst einen Frisiersalon und heute den FreiRaum Eisenerz beherbergt. 

Die Ausstellung läuft bis 16.10.2022 und ist jeweils freitags 15 – 18 Uhr und samstags 10 – 13 Uhr geöffnet. (Foto: Siegi Gallhofer)

 

Schon seit geraumer Zeit lächelt Deborah im Eingang des FreiRaums Eisenerz den Passanten entgegen, oder zeigt ihnen den schönen Rücken… und nur die wenigsten wissen von ihrer Bewandtnis. De facto ist sie die Grazie der Eichholzer-Ausstellung, die wir morgen, Donnerstag, 18.8.2022, um 16 Uhr eröffnen.

Wer die Gelegenheit hat, kommt am besten selbst vorbei und inspiziert was es da alles zu sehen und zu erleben gibt ! 
Wir freuen uns auf zahlreiche neugierige Gäste. Kuratorin Alexandra Riewe wird mehrmals durch die Ausstellung führen.

 
Mittlerweile hatten wir ein tolles Konzert von Nebraska Wagersfeld im Radwerk IV in Vordernberg, eröffneten die Klangnetze in Eisenerz mit vielen der beteiligten Komponist*innen und ließen im Omar Khir Alanam im Erzbergbräu aufkochen und aus seinem Leben erzählen. Und alles lief sehr erfreulich und gut!
 
Gegenwärtig konzentieren wir uns mit allen Sinnen auf die kommende Ausstellung über Herbert Eichholzer im FreiRaum Eisenerz, was unsere Aufmerksamkeit so sehr in Beschlag nimmt, dass wir gar nicht die Zeit finden um von diesen letzten Projekten zu berichten… was wir aber früher oder später nachholen werden, versprochen!
 
(Bild von OpenIcons auf Pixabay)
 
 
Samstag, 2. Juli 2022, 11 Uhr Eröffnung  /  temporäre Installation, 2. Juli – 3. September 2022  /  Freiheitsplatz, Eisenerz 

David Pirròs kollaborativ entwickelte, ortsspezifische Klanginstallation verbindet fünf Orte in der Steiermark — Eisenerz, Leibnitz, Gleisdorf, Ligist and Spielberg  klanglich miteinander. Dazu werden im öffentlichen Raum mobile Klangelemente installiert, die miteinander und mit ihrer akustischen Umwelt interagieren. Die unterschiedliche landschaftliche, architektonische, räumliche und kulturelle Eigenheiten der jeweiligen Örtlichkeiten schreiben sich in die Arbeiten ein.  Ausführliche Information unter klangnetze.mur.at
 
2019 feierte Bruce Springsteen seinen 70. Geburtstag, was Gitarrist und Sänger Frankie Vetter, Kontrabassist Alfred Valta und Literat Bernhard Valta zum Anlass nahmen, sich in dessen Werk zu vertiefen. Besonders angetan hat es ihnen das 1982 erschienene Album Nebraska: Ursprünglich auf einer Vierspurkassette in seinem Schlafzimmer in New Jersey aufgenommen, zählt dieses Album zu Springsteens Meisterwerken.
Laut Band-Leader Frankie Vetter schließt der Abend jedenfalls mit dem Bekenntnis: Am Ende eines langen harten Tages findet sich immer ein Grund, um an etwas zu glauben. 
 
Termin: Freitag, 1. Juli, 19 Uhr, Radwerk IV Vordernberg   (Alle Infos auf unserer Programmseite)
 

Zum Finale der Schau rücken wir mit zwei Veranstaltungen im FreiRaum Eisenerz die Klauberinnen nochmals ins Rampenlicht:

„BLEIB STEHN UND DAZÖH“: Freitag, 24. Juni, 16 bis 18 Uhr (nach einer Idee von Christa Kolb)

GESPRÄCHSRUNDE „FRAUEN IM BERGBAU“: Donnerstag, 30. Juni, 19 Uhr, mit Karin Hojak-Talaber und Karin Reisinger

Nähere Infos dazu auf unserer Programmseite. (Foto: Vinzent Trenkler)

 

Angespornt durch die überwältigend positive Resonanz wird am 4. Juni die Ausstellung „Wir Klauberinnen“ im FreiRaum Eisenerz wiedereröffnet. Sie ist angereichert mit einigen neuen Bildern und Objekten, die uns von Arbeiterinnen selbst und Angehörigen der Klauberfrauen zur Verfügung gestellt wurden.
Die von Karin Hojak-Talaber einfühlsam kuratierte Schau dokumentiert jene Frauen, die von 1912 bis 1967 in zwölf Sortier- und Klaubanlagen am Erzberg im Schichtbetrieb arbeiteten.
Wir eröffnen um 11 Uhr als Matinee bei erfrischenden Drinks und kleinen Snacks, und führen um 13, 14 und 15 Uhr durch die Ausstellung. 

 

 

Im Stadttheater Leoben war es letzten Freitag sehr warm, es war dicht gedrängt, und es gab Unterhaltung auf hohem Niveau: Wenn Johannes Silberschneider auf der Bühne ist, reißt er sein Publikum vom ersten Moment an mit ausdrucksstarker Mimik und expressiver Gestik förmlich mit. Der Schauspieler lieferte Herms Fritz-Texte voller schwarzem Humor, die von Kurt Gober, Klaus Ambrosch und Chris Seiner kongenial musikalisch ergänzt wurden. Zwischendurch gab Silberschneider alias Johnny Silver den Leadsänger und war auch dabei zum Niederknien gut.

In der Pause gab es ein kurzes Fotoshooting mit dem Mimen, hier umringt von eisenerZ*ART-Grafikerin Nicole Zaiser und Veranstalterin Gil Illmaier (Foto: Wolfgang Gaube / Die Woche).

 
Im Café La Mur in Graz fand gestern die alljährliche Pressekonferenz statt, bei der das Jahresprogramm 2022 im Detail vorgestellt wurde. Am Podium saßen diesmal gleich 4 Frauen, Karin Hojak-Talaber und Gil Illmaier vom Team eisenerZ*ART, Alexandra Riewe, Kuratorin der diesjährigen Schwerpunkt-Ausstellung, und Ekaterina Degot, Intendantin des steirischen herbst, der besagtes Ausstellungsprojekt erfreulicherweise in sein Begleitprogramm ’22 aufnimmt.
 
Wir freuen uns auf eine spannende Programmsaison!
 
Leider muss die angekündigte Buchpräsentation „Rund um den Erzberg. Die beeindruckende Geschichte der Klauberfrauen“ von Karin Hojak-Talaber im Museum für Geschichte in Graz am 1. April abgesagt werden.
 
Doch aufgehoben ist nicht aufgeschoben: Die Klauberinnen finden ihren Weg nach Graz. Mehr Infos dazu folgen. 
 

Letztes Jahr hat Karin Hojak-Talaber das im Sutton Verlag erschienene Buch „Rund um den Erzberg, Die beeindruckende Geschichte der Klauberfrauen“ herausgebracht, das die harte Arbeit und das Leben der Klauberinnen behandelt. Nun wird dieses Buch auf Einladung des Museums für Geschichte in Graz vorgestellt. Die Präsentation ist multimedial angereichert und wird musikalisch von der fantastischen Elisabeth Koval begleitet. 

Besucher:innen werden gebeten sich telefonisch oder per e-mail anzumelden, siehe Ankündigung des Museums für Geschichte. Kommen Sie vorbei!

 

Aufgrund einer Terminkollision haben wir den Auftritt von JOHANNES SILBERSCHNEIDER und STUB’N TSCHÄSS nochmals verlegt und einen Tag später, nämlich am Freitag, 20. Mai 2022, anberaumt! Tickets sind nach wie vor über Ö-TICKET erhältlich, Restkarten gibt’s an der Abendkassa. Es gilt das Motto „Der frühe Vogel fängt den Wurm“: Die ersten Bestellungen kommen in den Genuss des Early-Bird-Rabatts, also am besten schnell Karten sichern! 

(Foto: Christian Jungwirth)

 

Im November 2021 fiel die geplante Leseperformance von Johannes Silberschneider dem Lockdown zum Opfer. Nun haben wir seinen Auftritt, der musikalisch von Stub’n Tschäss unterstützt wird, neu anberaumt: Am Donnerstag, 19. Mai ist der großartige Mime im Stadttheater Leoben zu erleben, wo er Mundart-Lyrik von Herms Fritz zum Besten geben und gleichzeitig sein Musiktalent ausleben wird. Am besten schnell Tickets sichern!

Verkauf: Ö-Ticket

 

Die von den Creative Industries Styria gestaltete Ausstellung SHOWCASE – MIT DESIGN ZUM ERFOLG ist nach der Winterpause wieder geöffnet, und zeigt noch bis 22. Jänner die Ergebnisse lohnender Partnerschaften zwischen Unternehmen und DesignerInnen. Unter den 12 präsentierten Projekten findet sich auch das Best-of unseres Souvenir-Wettbewerbs mit dem preisgekrönten und mittlerweile fertiggestellten GOLD SILBER EISEN-Anhänger von Jakob Glasner! 

Zu sehen noch bis 22. Jänner im im designforum Steiermark (Andreas-Hofer-Platz 17, Graz), jeweils DI-SA 13-18 Uhr. Infos: www.cis.at 

 

Es ist soweit: Das neue Eisenerz-Souvenir ist so gut wie fertiggestellt und wird noch knapp vor Weihnachten erhältlich sein!

Spätestens am 23.12.2021 wird man es in der Erzhoamat und im Mineralienmuseum in Eisenerz erwerben können. Gefertigt wurde es in drei verschiedenen Ausführungen, als Standard-Modell und in zwei Edelvarianten, die aus Gold & Silber bzw. aus Messing & Silber hergestellt wurden. Das von Jakob Glasner entworfene Objekt ist um den Hals oder etwa als Rucksack-Anhänger zu tragen, und dient nicht nur als Schmuckstück, sondern auch als Orakel… mehr dazu auf der Programmseite.

 

Bereits zum zweiten Mal abgesagt werden musste Martin Wankos Lesung seines 2020 erschienenen Romans „Eisenhagel“, die am 7.12. im Erzbergbräu angesetzt war, mit musikalischer Unterstützung von Norbert Wally. Aber alle guten Dinge sind drei, weshalb wir zuversichtlich sind, dass es beim dritten Anlauf umso besser klappen wird! Dem Plot des Krimis entsprechend, der sich um die Krampustage rankt, werden wir 2022 wiederum Anfang Dezember für die Lesung einplanen, der eine Fortsetzung folgen könnte, erscheint doch im September bereits „Eisenhagel II“.

 

Glatt dem 4. Lockdown zum Opfer fiel die am 25.11. geplante Lesung von Johannes Silberschneider mit Musik von Stub’n Tschäss. Wir hatten uns schon sehr gefreut und viele Karten verkauft, doch das aktuelle Covid-19-Geschehen wollte es anders… Wie dem auch sei: Wir werden 2022 einen neuen Anlauf nehmen und die Veranstaltung dann bereits im Frühjahr ansetzen, was die Chancen auf Durchführbarkeit erhöhen dürfte!

 

AUSSTELLUNGSWIEDERERÖFFNUNG VERSCHOBEN: Wir werden die von Karin Hojak-Talaber einfühlsam kuratierte und vom Duo Bürstmayr-Spötl attraktiv gestaltete Ausstellung Wir Klauberinnen doch nicht wie angekündigt morgen wieder aufsperren! Damit reagieren wir auf die Besorgnis erregenden Infektionszahlen. 

Die publikumswirksame Schau wird jedoch keinesfalls abgebaut, sondern spätestens im Frühjahr 2022 wiedereröffnet, angereichert mit neuem Material und besonderen Veranstaltungspunkten. 

Wir werden an dieser Stelle informieren. (Foto: (c) Vinzent Trenkler)

 

 
Die längst überfällige Betrachtung der Klauberinnen am Erzberg stößt auf enorm hohes Publikumsinteresse!
Nach Absprache mit Leihgebern und Partnern wird die Ausstellung im FreiRaum Eisenerz verlängert. Es gibt also noch länger die Chance dieses Kapitel Eisenerzer Geschichte zu sehen. Nach dem vorerst letzten Ausstellungstag am 30. Oktober wird die Schau für knapp drei Wochen geschossen.
Am 19. November öffnet die Ausstellung mit neuen Bildern, neuen Geschichten und Objekten! Programmpunkte und Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben. (Foto: Vinzent Trenkler)
 
Durch einen Mix aus Seiltanz, Akrobatik, Jonglierkunst, Humor und Horror werden in klassischer Varieté-Form in einzelnen Szenen jeweils eigene Geschichten erzählt. Moderne Zirkuskunst und Figurentheater verschmelzen in einem Programm für Jung & Alt: poetisch, bezaubernd und humorvoll. Ein Gastspiel des Schubert Theater Wien, das bereits 2014 den „Herrn Karl“ mit Nikolaus Habjan in Eisenerz zur Aufführung brachte.

Sonntag, 3. Oktober, 16:30 Uhr, Musikschule Eisenerz  

Einen Eindruck vermittelt dieser 4-minütige Video-Teaser: vimeo.com/599967856
 

Viele historische Orte in ganz Österreich werden zum Tag des Denkmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – so auch die Heiligen-Geist-Kapelle in Bruck an der Mur, deren Restaurierung erst 2020 abgeschlossen wurde. Der dreieckige Grundriss und die bizarre Lage dieses außergewöhnlichen Gebäudes inspirierten uns dazu hier eine Tanz-/Musikperformance zu initiieren, ausgeführt von der herausragenden Choreografin und Tänzerin Valentina Moar, deren Bewegungen durch Bassklänge von Reinhard Ziegerhofer untermalt werden. 
Alternierend mit Architekturführungen wird die circa 20 minütige Performance zwischen 10 und 15 Uhr mehrmals ausgeführt, der Eintritt ist frei.

 

Kurz nach der Präsentation von Karin Hojak-Talabers Buch über die Klauberfrauen vom Erzberg wird die Ausstellung „Wir Klauberinnen“ eröffnet: 28.8. 11 Uhr, FreiRaum Eisenerz.

Wie intendiert, ist es eine sehr zeitgemäß gestaltete Ausstellung geworden, die den Industriearbeiterinnen vom Erzberg ein Denkmal setzt und zur persönlichen Auseinandersetzung einlädt. Zu sehen bis 29.10.2021, geöffnet jeweils freitags von 16 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr. Die Details des Rahmprogramms werden noch bekannt gegeben.

 
Über fünf Jahrzehnte lang waren Frauen am Erzberg als „Klauberinnen“ beschäftigt, bis 1965 diese manuelle Tätigkeit durch Maschinen endgültig abgelöst wurde. Karin Hojak-Talaber brachte die Lebensgeschichten der letzten Klauberfrauen in Eisenerz zu Papier. 
 
Das im Sutton-Verlag erschienene Buch wird am 27.8.2021 in der Bohrerschmiede am Erzberg präsentiert, der Eintritt ist frei, für den Besuch steht ein Shuttle-Service bereit. Alle Infos finden sich hier.
 
 

Im Zuge der Eröffnung der Wettbewerbsausstellung „Eisenerz forever! Souvenir für die Erzbergstadt“ am 16.7.2021 wurde der Gewinner des Gestaltungswettbewerbs bekannt gegeben: In der zweiten Stufe des Wettbewerbs wurde Jakob Glasner mit seinem Entwurf „Gold Silber Eisen“ einstimmig zum Gewinner auserkoren! Sein Objekt ist an anderer Stelle unserer Website abrufbar.
Die Ausstellung zeigt alle 36 eingereichten Entwürfe und ist bis zum 21.8.2021 jeden Freitag von 16 – 18 Uhr und jeden Samstag von 10 bis 12 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.
(im Bild, v.l.n.r.: Karin Hojak-Talaber, Eberhard Schrempf, Gil Illmaier, Jakob Glasner)

 

Von vielen schon mit Spannung erwartet, ist nun unser komplettes Jahresprogramm auf dieser Website abrufbar!

Geboten wird heuer ein facettenreicher Mix, der bedingt durch Programmverschiebungen von 2020 umfangreicher denn je ist und von Musik, Literatur, Tanz und Theater über Geschichtsaufarbeitung bis hin zu Produktdesign reicht.
Die vielfältigen Schauplätze finden sich in Eisenerz, Trofaiach, Leoben und Bruck/Mur. 

Man darf gespannt sein!

 

 

Demnächst wird das Geheimnis um unsere diesjährigen Programmpläne gelüftet: Am 30. Juni laden wir zur Pressekonferenz in Graz und werden anschließend alle Veranstaltungen dieser Saison hier auf unserer Website publizieren.

Bedingt durch Nachholungen von 2020 sind es ingesamt 10 Programme, die wir in diesem Jahr hoffentlich unbeschadet von Lockdowns und anderen Einschränkungen durchführen werden.  Wir starten am 10. Juli und setzen am 16. Juli fort.
Man darf gespannt sein!

 

A propos „Eisenerz forever! Souvenir für die Erzbergstadt“:
Auf vielfachen Wunsch haben wir die Deadline zur Einreichung erster Entwürfe eines neuen Eisenerz Souvenirs verlängert!

KünstlerInnen und Kreative sind eingeladen bis spätestens 20. JUNI 2021 ihre Entwürfe einzureichen.

Alle Infos sind hier abrufbar: www.cis.at/calls/eisenerz-forever-souvenir-fuer-die-erzbergstadt/

 

An alle kreativen Köpfe und Künstler da draußen: eisenerZ*ART sucht DAS Souvenir für Eisenerz!
In Kooperation mit Creative Industries Styria (CIS) lancieren wir einen GESTALTUNGSWETTBEWERB. Gesucht werden Ideen für ein zeitgemäßes Andenken, das des Mythos der Stadt transportiert. Nähere Infos sind im Programmbereich unserer Website bzw. bei der CIS dargestellt. Wir freuen uns auf tolle Ideen und zahlreiche Einsendungen, von denen die beste auch produziert wird! 

 

Kulturproduktion zu Zeiten der Pandemie ist äußerst schwierig. Die Umsetzbarkeit von Martin Wankos Lesung Eisenhagel 
am 7. Dezember im Erzbergbräu erscheint derart unsicher, dass wir uns entschlossen haben, diesen Programmpunkt abzusagen bzw. ins nächste Jahr zu verschieben. Man darf sich jedenfalls schon jetzt darauf freuen!

Kurzbeschreibung: 
– 
Ein Krimi aus der Steiermark. / – Ein typischer Wanko-Titel, ohne Maulkorb, aber mit viel Lokal-Kolorit. / – Das Steiermark-Setting rund um Eisenhagel werden viele Obersteierer erkennen. / – Die schrägsten Krimis schreibt immer noch der Wanko!

 

Die Fotoschau Sedimente – iranische Wandnischen und steirische Herrgottswinkel als Orte der Nostalgie wird als Schaufenster-Ausstellung nun noch bis zum 6. Dezember 2020 im öffentlichen Raum zugänglich gemacht.

Kunst und Kultur vermögen die positiven Aspekte kultureller Vielfalt zu verdeutlichen und neue Horizonte zu öffnen. Vor dem Hintergrund des Attentats in Wien scheint es umso notwendiger, das Verbindende vor das Trennende zu stellen. Die Ausstellung Sedimente, die die Ähnlichkeiten und Überschneidungen alltagskultureller und religiöser Praktiken im Iran und in Österreich veranschaulicht, ist ein schönes Beispiel dafür.

 

Die von der Regierung aufgrund von Covid-19 auferlegten Schutzmaßnahmen in Verbindung mit dem zweiten Lockdown lassen die Durchführung des Kinder- und Jugendtheaterfestivals KuKuK leider nicht zu… In diesem Rahmen sollten, konzipiert vom Grazer Mezzanin Theater, von 9. bis 13. November Stücke für ganz junges und junges Publikum aus Trofaiach aufgeführt werden.

Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Das Festival in Trofaiach wird – sofern die Pandemie es dann zulässt – ein Jahr später über die Bühne gehen.

 

Die Ausstellung „Sedimente“ ruft hohes Interesse hervor – deshalb verlängern wir die Fotoschau bis 8.11.2020!
Bis dahin werden die Fotos durch die großflächigen, abends beleuchteten Schaufenster der Galerie FreiRaum zu sehen sein.

Wer alles aus nächster Nähe betrachten will, kann telefonisch (0699 1333 3366) oder per mail (gil@eisenerZ-ART.at) einen persönlichen Besichtigungstermin vereinbaren. 

 

Am 16.10. wird im FreiRaum Eisenerz (ab 15 Uhr) auch der druckfrische Ausstellungskatalog präsentiert, herausgegeben von Maryam Mohammadi im Eigenverlag des Kooperationspartners XENOS.

Die 60-seitige Publikation ist telefonisch unter 0699-10390453 oder per mail an office@verein-xenos.net um 10 € zu bestellen.  

 

Gleich mehrere Highlights werden bei der Ausstellung „Sedimente“ am Freitag, 16.10., in der Galerie FreiRaum Eisenerz geboten:
Um 15 Uhr und um 17 Uhr führen Maryam Mohammadi und Joachim Hainzl durch die interkulturelle Fotoschau und werden dabei auf die unterschiedlichen soziokulturellen und religiösen Einflüsse eingehen. Um 16 Uhr spricht Diakon Hermann Stadler über die Bedeutung von Herrgottswinkeln in der christlichen Kultur.

Bitte warm anziehen und Mund-/Nasenschutz mitbringen!

 

Leider müssen wir die am Freitag, 25. September anberaumte Ausstellungsführung verschieben. Die Wetterprognosen sind miserabel und viele Menschen scheuen sich aufgrund von Covid-19 Veranstaltungen zu besuchen….

Sofern möglich werden die Führung von Maryam Mohammadi und Joachim Hainzl am 16.10. nachholen, an jenem Tag, an dem auch Diakon Hermann Stadler seinen Vortrag über die Bedeutung von Herrgottswinkel in der christlichen Kultur halten wird. Wir hoffen das Beste und werden weiter informieren!

 

Rund 50 Personen fanden sich letzten Freitag um 18 Uhr zur Eröffnung von „Sedimente – iranische Wandnischen und steirische Herrgottswinkel als Orte der Nostalgie“ ein, und zum Glück kamen nicht alle gleichzeitig, sondern verteilt über einen Zeitraum von 2 Stunden… Die Ausstellung fand viel Interesse und Zuspruch, nicht zuletzt auch, weil in 18 Privatwohnungen in Eisenerz fotografiert wurde. Wir danken Kuratorin Maryam Mohammadi, den KünstlerInnen Mahnaz Minavand und Joachim Hainzl wie auch allen Beteiligten! 

Die Ausstellung ist komplett von außen einsehbar und abends beleuchtet. Über einen Monitor wird zudem eine noch größere Fotoauswahl in den öffentlichen Raum transportiert. Weiter geht es am Freitag, 25.9. um 16 Uhr mit einer Ausstellungsführung.

 

Am Freitag, 18. September, öffnen wir die Galerie FreiRaum mit einer spannenden Fotoausstellung von Mahnaz Minavand (Iran) und Joachim Hainzl (A) ! Es ist ein interkultureller Dialog, der aufgezeigt, wie Angehörige zweier ganz unterschiedlicher Kulturen ähnliche Traditionen in ihren Heimen pflegen: Sowohl in den Wandnischen traditioneller Häuser im Iran als auch in christlichen Herrgottswinkeln verschmilzt religiöse Andacht mit ganz persönlichen Erinnerungen.
(Kuratorin: Maryam Mohammadi)    –> siehe Sedimente…..

 

Der Wettergott durchkreuzte unsere Pläne und ließ eine Veranstaltung in unserem Garten nicht zu – es regnete bereits am frühen Nachmittag… Doch das Eisenerzer Postmuseum bot eine würdige Ersatzlocation und einen stimmigen Hintergrund für die Text-Musik-Performance von Bodo Hell und Hirsch Fisch. Das zahlreiche Publikum wurde corona-gerecht auf zwei nebeneinander liegende Räume aufgeteilt und durch Live-Videoübertragung verbunden. Unser Dank gilt allen, die zur erfolgreichen Umsetzung trotz widriger Umstände beigetragen haben!

 

Eigentlich sollen Bodo Hell und Hirsch Fisch nächsten Samstag um 17.30 Uhr in Gerhilds Garten am Bergmannplatz in Eisenerz auftreten. Ob das wirklich klappt, wird der Wettergott entscheiden…. derzeit sind nach einem sehr heißen Freitag für Samstag Gewitter am Nachmittag angesagt. Wenn dem so ist, werden wir ins Postmuseum Eisenerz ausweichen. Unsere Gäste erwartet da oder dort ein anregendes Literatur-Musik-Programm!

Zuvor, von 15 – 17 Uhr, kann ein letztes Mal Markus Mosers Ausstellung „Erinnerungen, geformt aus Draht“ im FreiRaum Eisenerz besucht werden, wo Hirsch Fisch zur Einstimmung auf die nachfolgende Performance zwei, drei Songs unplugged zum Besten geben werden. 

 

 

Die Vorbereitungen unseres nächsten Programms laufen auf Hochtouren: Am 22. August frühabends wird der dichtende Almhirt Bodo Hell gemeinsam mit dem außergewöhnlichen Duo Hirsch Fisch in Gerhilds Garten eine Literatur-Musik-Performance der Extraklasse liefern! Sofern das Wetter mitspielt. Andernfalls müssen wir die Veranstaltung kurzfristig in eine Innenlocation verlegen – wir arbeiten noch an den Details….

Am selben Tag, nur etwas früher (von 15 – 17 Uhr) ist aber auch die letzte Gelegenheit, bei der Ausstellungsfinissage Markus Mosers drahtige Objekte im FreiRaum Eisenerz zu inspizieren!

 

Endlich haben wir einen kurzen Bericht über die Eröffnung der Ausstellung Markus Moser: Erinnerungen, geformt aus Draht online gestellt, der hier abrufbar ist: www.eisenerz-art.at/nachbericht  Dazu gibt es auch eine Bildergalerie, wir danken Siegi Gallhofer für die aussagekräftigen Fotos!

Noch bis 22. August ist die Galerie FreiRaum jeden Freitag zwischen 15.30 und 18.00 Uhr geöffnet. Zur Finissage am 22.8., bei der auch der Künstler anwesend ist, wird ein musikalisches Schmankerl geboten, auf das wir noch extra hinweisen werden….

 

Am Samstag, 18. Juli 2020, wurde im FreiRaum Eisenerz mit Markus Mosers Ausstellung „Erinnerungen, geformt aus Draht“ die aktuelle Z*ART-Saison eröffnet. Dazu bot Michaela Schausberger eine markante Performance; das Künstlergespräch danach führte Barbara Jernej. Fragile Drahtobjekte, die wie technische Skizzen anmuten, zieren seither die Galerie – darunter ein Ensemble aus Friseurstühlen als Reminiszenz an den einst hier situierten Frisiersalon. Das regnerische Wetter tat der Stimmung keinen Abbruch, das Publikum zeigte sich sehr interessiert an den Objekten.
Die in den Abendstunden beleuchtete Ausstellung ist komplett von außen einsehbar, die Galerie ist bis zur Finissage am 22.08. aber auch jeden Freitag von 15.30 bis 18 Uhr geöffnet.

 

 

 

Ein Altbekannter wird demnächst in Eisenerz zu erleben sein: Vor sechs Jahren schweißte Markus Moser im alten Forum-Gebäude in mühevoller Handarbeit seinen Grubenhunt aus Draht zusammen. Diesmal kommt er mit fertigen Objekten, mit denen er die Galerie FreiRaum ausstattet. Und diese Ausstellung wird fünf Wochen lang für jeden Passanten zu sehen sein, ist sie doch dank der großflächigen Schaufenster mühelos auch von außen zu betrachten…. Gelegenheit, die musikalisch-tänzerische Performance von Michaela Schausberger zu erleben, gibt es allerdings nur ein einziges Mal, und zwar bei der Eröffnung am 18. Juli um 19 Uhr ! 

 

Liebe Freunde, nachdem wir das Jahr 2019 gänzlich ohne Programmgestaltung zugebracht und neue Kraft und Energie gesammelt haben, treffen wir mit einigen coronabedingten Einschränkungen gerade die letzten Vorbereitungen für die aktuelle Saison. Wir starten am 18. Juli mit einer drahtigen Ausstellung im FreiRaum Eisenerz, und freuen uns auf Sie… 

 

Nach neun intensiven Programmsaisonen werden wir, inspiriert von Musger und der Entschleunigung, das Jahr 2019 weitgehend programmfrei halten. (Nur zum Rostfest wollen wir eine Kleinigkeit beitragen.) Anders gesagt: Wir gönnen uns eine künstlerische Pause ! Wir nehmen uns Zeit um über Sinn und Unsinn kulturellen Schaffens in Eisenerz und an der Eisenstraße zu reflektieren, um dann mit neuer Energie und vielleicht etwas verändert ins nächste Programmjahr zu starten.

Nichtsdestotrotz sind wir in Eisenerz (bau)kulturell aktiv: Seit 2018 sind wir mit der Revitalisierung des Alten Tanzsaals – eines reizvollen, ca. 1906 errichteten Kulturbaus mit Jugendstil- und Historismus-Elementen – beschäftigt, den wir zwischen 2011 und 2013 als Kino-, Konzert- und Theatersaal nutzten und à la longue wieder als Veranstaltungssaal etablieren möchten.
(Das Foto von Claudia Tatschl zeigt ein wesentliches neues Element des Tanzsaals „under construction“.)

 

Ausstellungseröffnung und offenes Gespräch zum „Making of“ der Arbeit August Musger: Slow Motion High Speed von Clemens Luser – eine Veranstaltung des Instituts für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark (KIÖR), bei der wir gerne als Gastgeber agieren ! 
Im Frühjahr 2016 hatte das KIÖR in Kooperation mit eisenerZ*ART einen Wettbewerb zur Schaffung eines Musger-Denkmals ausgeschrieben, den 1868 in Eisenerz geborenen Pionier der Zeitlupentechnik. 2018 wurde schließlich Lusers Entwurf in Form einer rotierenden Büste umgesetzt und die Skulptur am Bergmannplatz installiert. 
Wie genau alles zustande kam und welche Schwierigkeiten unterwegs auftauchten, wird an dem Abend im FreiRaum beleuchtet. Ergänzt wird die Veranstaltung durch eine Schaufenster-Ausstellung mit open end. Nähere Infos: siehe KIÖR

 

 

PAY AS YOU WISH – zahlen Sie wieviel Sie möchten bei RAUHNACHT – Alpenvoodoo aus dem Ausseerland am FR 14.12. auf der Burg Oberkapfenberg!

Ein stimmungsvoller musikalischer Abend steht unmittelbar bevor, und weil die Burg viel Platz bietet, wollen wir diesen gerne mit möglichst vielen Menschen teilen – lassen Sie sich mit uns von Rauhnacht auf eine mystische Reise entführen! Alpenländische Akkorde und Jodler treffen auf funkige Grooves, HipHop-Beats und brodelnde Afro-Latin-Rhythmen bis hin zu orientalischen Saitenklängen. Umrahmt werden die mitreißenden Songs durch Gänsehaut erzeugende Rauhnacht-Geschichten. Unkonventionell, Energie geladen und voller Lebensfreude.

 

Um letzte Location-Details vor dem Rauhnacht-Konzert abzuklären, reisten wir gestern noch einmal nach Kapfenberg auf die Burg an. Zu Beginn der Dämmerung bot sich uns ein weitreichender Ausblick! Wie sich der Himmel am 14. Dezember präsentieren wird, ob Sternschnuppen das RAUHNACHT-Konzert umrahmen werden, lässt sich eine Woche zuvor nicht sicher voraussagen… es könnte sein, dass statt Sternschnuppen ein paar Schneeflocken zu sehen sind, was ebenso gut zur rauhnächtlichen Stimmung auf der Burg passt! Optimistisch gehen wir davon aus, dass der Wettergott es uns schon stimmungsvoll richten wird 😉

 

Dass die Bekanntschaft mit AsylwerberInnen zu absolut bereichernden und nachhaltigen persönlichen Beziehungen führen kann, erzählte gestern jene Wienerin mit Eisenerzer Wurzeln, die unsere stärkste Verbündete beim Projekt „Fremde werden Freunde“ (eisenerZ*ART 2016) war, in der Karlich-Show des ORF. Als Vertreter dieser Gruppe war Omid im Publikum, den es 2015 nach Eisenerz verschlug und der mittlerweile sehr gut integriert ist, Asyl hat und sich selbständig zu machen versucht … Unser Dank gilt einmal mehr dieser offenherzigen Familie, die gleich mehrere junge Burschen ins eigene Leben integriert hat und damit beweist, wie einfach und lohnend das Zusammenleben verschiedener Kulturen sein kann!

 

Die letzte Veranstaltung in diesem Jahrdreht sich um die geheimnisumwitterten Rauhnächte. Eine Burg schien uns dafür ein stimmiger Hintergrund, und eine Geminidennacht ein guter Zeitpunkt! Mit Freunde präsentieren wir:

RAUHNACHT – Alpenvoodoo aus dem Ausseerland. 14.12., Burg Oberkapfenberg 
Alpenländische Akkorde mit funkigen Grooves und HipHop-Beats, brodelnden Afro-Latin-Rhythmen bis hin zu orientalischen Saitenklängen, umrahmt von unheimlichen Rauhnacht-Geschichten. Und das ausgerechnet zu einer speziellen astronomischen Konstellation, bei der eine Vielzahl von Sternschnuppen zu sehen sein könnten! Sofern das Wetter mitspielt…. Infos im Programmteil.

 

So lautete die kick-out-Frage für den klügsten Kandidaten der letzten ORF-Millionenshow. Der Psychiater scheiterte damit trotz Telefonjoker in der 13. Runde, in der es um satte 150.000 € ging. Unseren Fans hätte das nicht passieren können  😉   Aber 75.000€ sind ja auch nicht schlecht.

(Mit Adleraugen oder über Vergrößerung lassen sich die vier Antwortmöglichkeiten einsehen.)

 

… war neulich hautnah auf der Bühne des Museumsdepots Trofaiach zu erleben! Mit einfachsten Mitteln und dabei packend wie in einem Thriller verkörperte Ohner (Vorstadttheater Graz) in Kafkas „Verwandlung“ den Handelsreisenden Gregor Samsa, der eines Morgens in Gestalt eines Käfers erwacht. Genial! So hätte man Weltliteratur gerne schon im Gymnasium serviert bekommen.

 

Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ von 1915 wurde vielfach verfilmt, vertont, als Bühnenwerk gestaltet und in unzählige Sprachen übersetzt, sie inspirierte zahlreiche Künstler. Auch Matthias Ohner, der am 8. November in Trofaiach in die Rolle des Gregor Samsa schlüpft und sich fürs Publikum in einer packenden Performance in ein wehrloses Ungeziefer verwandelt. Alle Infos finden sich auf der Programmseite.

 

Einen Auftritt der Extraklasse lieferte der Autor Antonio Fian gemeinsam mit dem ruhmreichen Kollegium Kalksburg am 13.10. im Volkskeller Eisenerz! Lachen ohne Ende war angesagt, bei den literarischen Komponenten des Abends ebenso wie bei den Wiener Liedern, die, vorgetragen von Vinzenz Wizlsperger, kaum authentischer die Wiener Seele spiegeln konnten. (Foto: Siegi Gallhofer)

 

KOLLEGIUM KALKSBURG gehört zu den Stars in der Szene des Neuen Wienerlieds. Dass die Band nun in Eisenerz auftritt, geht auf den Wunsch des Leadsängers Vinzenz Wizlsperger zurück, der als Kind viele Sommer bei den Großeltern in Eisenerz zubrachte… Er erinnerte sich speziell ans Gasthaus Volkskeller, weshalb der Auftritt ebendort angesetzt ist. 
Einen Vorgeschmack bietet der Song „Seyringa Sandlaschdoiz“, aufgenommen 2015 in einem Gasthof in Fornach. Das sollte man sich nicht entgehen lassen… Zu weiteren Programminfos gelangt man hier.

 

Kein einziger Platz blieb leer, als wir zum Gastspiel des Theater im Bahnhof luden. Und es waren erstaunlich viele Gäste aus Graz, die nach Vordernberg anreisten, selbst oder mit dem Z*ART Shuttle, um AUFRÄUMEN. Drei Frauen finden die Hose von Johanna Dohnal zu erleben! Das Publikum war mehrheitlich weiblich. Ein Nachbericht ist in Arbeit. (Foto von Siegi Gallhofer)

 

…und es gibt noch ein paar freie Plätze! Aber Achtung: first comes, first serves — reserviert haben wir einen Kleinbus, der auch sehr plötzlich voll sein kann. 

Verbindliche Anmeldungen für den Shuttle von Graz nach Vordernberg zur Aufführung von AUFRÄUMEN des Theater im Bahnhof werden unter Tel 0699 1333 3366 gerne entgegen genommen.

 

Viele neue Gesichter kamen zur Eröffnung der Ausstellung FRAGILE. Handle with care in die Galerie FreiRaum.
Andrea Fian und Nicole Maunz verstanden es geradezu meisterhaft den Räumen ein ganz neues Flair zu verleihen und ausgewählte Objekte in subtiler, reduzierter Gestaltung perfekt zur Geltung zu bringen, wie jenes Schmuckobjekt, das im ersten Raum über einem Erdkreis schwebt… wir meinen: absolut sehenswert !
Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am Freitag, 21.09., von 15.30 bis 18.00 Uhr. Oder nach Vereinbarung.

 

Kurz nachdem Wolfgang Uranitschs metallene Bilder abtransportiert wurden, haben Nicole Maunz und Andrea Fian ihre Ausstellung im FreiRaum Eisenerz aufgebaut und damit den Räumen einen ganz neuen, femininen Touch verliehen…
Eröffnet wird die Ausstellung nächsten Samstag, am 15. September um 18 Uhr. Barbara Jernej wird ein Gespräch mit den Künstlerinnen führen. Am besten man kommt auf einen Drink vorbei!

 

Morgen, Freitag, 31.08. ist übrigens der letzte Tag der aktuellen Ausstellung von Wolfgang Uranitsch! Die Galerie wird von 15.30 bis 18.00 Uhr geöffnet sein. Wer noch nicht da war und morgen in Eisenerz weilt – unbedingt vorbeischauen! (Das Bild stellt übrigens nicht Madonna dar, sondern Mick Jagger’s Tochter Georgia May.)

 

Längst haben wir einen neuen Termin für das AUFRÄUMEN-Gastspiel des Theater im Bahnhof in Vorderberg festgesetzt:
28. September!
Und wer das mit dem bestOFFstyria-Preis ausgezeichnete Stück in Graz nicht gesehen hat, könnte das nun nachholen… zudem mit bequemer Anreisemöglichkeit, für die TIB-Fangemeinde bieten wir nämlich einen Shuttle-Bus ab Graz an!  
Alle Infos finden sich auf unserer Programmseite.

 

Nach und nach trudeln Beteiligte und Gäste des Rostfests in Eisenerz ein, und  der ORF Steiermark stattete uns schon heute einen Besuch ab, und filmte nicht nur die aktuelle Metal Spray Art Ausstellung mit Wolfgang Uranitsch, sondern auch die erste Probe der interpassiven Performanceinstallation Safari, die von Sandy Lopicic am Theremin und Sophia Hörmann im Ganzkörperanzug akzentuiert wird.
Nicht verpassen: Morgen, Freitag, 15.00 Uhr, Midissage mit Live-Konzert von Beggars Street Inn, sowie die erste Vorstellung der Safari um 20.00 Uhr – wir freuen uns schon sehr !

 

 

Das ROSTFEST steht unmittelbar vor der Tür! Als „Geburtshelfer“ sind wir hocherfreut, dass dieses ebenso ungewöhnliche wie populäre Festival nach einjähriger Pause Eisenerz wieder einige Tage lang in einen Ausnahmezustand versetzen wird. Und wie immer liefert eisenerZ*ART kleine Beiträge dazu…. diesmal ist es neben einer  Metal Spray Art Midissage (mit Live-Musik von Beggars Street Inn) eine von Barbara Jernej konzipierte Interpassive Performanceinstallation mit dem Titel Die Safari. Wir freuen uns schon…. 

 

Die erste Ferienwoche und das überwiegend sommerliche Wetter sind nicht dazu angetan, frühabends ins Theater zu gehen – aufgrund dieser Erkenntnis wird für 13.07. geplante Aufführung von „AUFRÄUMEN. Drei Frauen finden die Hose von Johanna Dohnal“ auf Herbst 2018 verschoben! Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. (Foto: Johannes Gellner)

 

Wir freuen uns schon sehr auf die Aufführung von AUFRÄUMEN – Drei Frauen finden die Hose von Johanna Dohnal im Kultursaal in Vordernberg am Freitag, 13. Juli !  
Es geht um Frauen und ihre Stellung heute, also wie es in Sachen Emanzipation steht, in dankbarer Erinnerung an die feministische SP-Ministerin, die zwischen 1990 und 1995 mit Vehemenz für die Rechte von Frauen kämpfte… Das Stück wurde mit dem bestOFFstyria Preis 2015 ausgezeichnet, es spielen Pia und Johanna Hierzegger und Gabriele Hiti. ABSOLUT SEHENSWERT !!

 

Mit der Ausstellung Wolfgang Uranitsch: Metal Spray Art haben wir letzten Freitag die diesjährige Programmsaison im FreiRaum Eisenerz eröffnet. Die metallischen Bilder scheinen wie gemacht für Eisenerz … und fanden schon beim Ausstellungsaufbau einige Beachtung. Zu sehen ist die Schau noch bis Ende August, die Galerie ist jeden Freitag von 15.30 bis 18.00 Uhr geöffnet (und nach Vereinbarung).

 

Es freut uns außerordentlich, dass zwei Jahre nach unserem Zeitlupen-Schwerpunkt, der auf Anregung von Alexandra Riewe 2016 unser Programm bestimmte, nun tatsächlich dem genialen August Musger ein Denkmal gewidmet wird: 

Als Resultat eines vom Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark veranstalteten Wettbewerbs wird fortan eine technisch neuartige Skulptur von Clemens Luser an jenen erfinderischen Priester erinnern, der den Grundstein zur Entwicklung der Zeitlupen-Technologie legte und der vor 150 Jahren just in Eisenerz geboren wurde. 

Eröffnung: Freitag, 29. Juni, 17.00 Uhr, Bergmannplatz 
Shuttle-Bus ab Graz!
alle Infos: www.museum-joanneum.at/kioer/projekte/permanente-projekte/events/event/7090/clemens-luser

 

Es ist soweit, wir eröffnen die diesjährige Programmsaison am 30. Juni mit einer „metallischen“ Ausstellung von Wolfgang Uranitsch im FreiRaum Eisenerz. Die Ausstellung wird bis Ende August zu sehen sein, während des Rostfests werden wir eine Midissage mit Live-Musik veranstalten, und freuen uns auf regen Besuch! 

Weitere Programmdetails werden wir nach und nach bekannt geben.

 

2018 lädt das Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark zum fünften Mal zu den sonntäglichen Entdeckungsfahrten im kleinen Kreis. Es werden vier Touren von Graz aus in die vier Himmelsrichtungen N-O-S-W unternommen – ausgedacht, abgefahren, verpackt und begleitet von Alexandra Riewe

N – Nie / Nordroute – Sonntag, 06.05.2018: ERZ UND ZEIT – ORE AND TIME
In die Erzbergregion ist Stille eingekehrt, einst der industrielle Motor, das Herz der Steiermark, wird jetzt mit Abwanderung und Leerstand gekämpft. Zeit, die Region einer Revision zu unterziehen und neue Qualitäten wahrzunehmen. Allerorts wird der Wunsch nach „Entschleunigung“ laut, aber die muss man in Eisenerz nicht importieren, von hier stammt „der Erfinder der Zeitlupe“ August Musger. 2018 wird ihm zu seinem 105. Geburtsjahr ein Denkmal gewidmet. Neben dem Wettbewerbssieger sehen wir noch weitere ZEITLUPE-Projekte von eisenerZ*ART.
Anmeldung zu den Fahrten noch heute möglich!  Infos: kioer@museum-joanneum.at 

 

 

Wir wünschen FRÖHLICHE WEIHNACHTEN, einen entspannt-ruhigen, besinnlichen oder auch rauschenden Jahreswechsel und viel Glück, Freude, Erfolg und Gesundheit für 2018!
Weiters sagen wir DANKE an alle, die heueran unseren Programmen mitgewirkt haben, und freuen uns auf eine Fortsetzung im Neuen Jahr. Cheers, das Team von eisenerZ*ART

 

Zum Bersten voll und mit elektrisierender Stimmung zeigten sich die Barbarasäle in Vordernberg, als die OldSchoolBasterds am 16.12. dort ihre Christmas Show zum Besten gaben! Als Vorgruppe fungierte das Vokalensemble Trofaiach, Überraschungsgast war Johnny Silver, der einen Song gemeinsam mit den Bastards interpretierte.
Wir sagen danke an alle Beteiligten und danke, Vordernberg!

 

Beinahe jedes Konzert der aktuellen Weihnachtsshow derOldSchoolBasterds ist ausverkauft, und auch für ihren Auftritt in den Barbarasälen in Vordernberg gibt es nur noch wenige Restkarten! Vielleicht weil die Band die Musik der amerikanischen 1950er-Jahre in Reinkultur verkörpert, mit viel Stil und Humor. Als Überraschungsgast wird zudem ein allseits bekannter und beliebter Künstler auftreten und mit Stanley Basterd einen Song interpretieren. Es gibt noch einige wenige Restkarten!

 

 

Die Kleine Zeitung hat gestern in 7 Kategorien und 4  steirischen Großregionen jeweils 7  KandidatInnen als „Köpfe des Jahres“ nominiert, darunter auch eisenerZ*ART-Mastermind Gerhild Illmaier! Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung…
Wer die Nominierung unterstützen will (tägliches Mitstimmen möglich, ohne Registrierungsnotwendigkeit) bzw. die anderen KandidatInnen begutachten möchte, findet hier die Angaben zu Obersteiermark/Kultur und hier die Übersicht der restlichen Kategorien und Regionen. (Eisenerz ist übrigens prominent vertreten, neben Illmaier wurden in anderen Kategorien Johannes Silberschneider, das Erzbergbräu und die VA Erzberg Geschäftsführung nominiert, für die natürlich ebenfalls gestimmt werden kann!)

 

Weiss der Teufel weshalb Johnny Silver gern zu uns in den FreiRaum Eisenerz zu kommen scheint – uns freut das sehr! Anlässlich der Finissage von David Reumüllers Ausstellung „Johnny Silver – Superposition“ gibt er uns höchstpersönlich noch einmal die Ehre. Eine gute Gelegenheit auch für all jene, die noch keinen Ausstellungskatalog erworben haben, oder noch schnell eine Vinyl-Platte mit alten Songs von Johnny Silver mit Originalsignatur ergattern möchten … David Reumüller wird Stück für Stück einpacken, es sei denn, das eine oder andere wird noch verkauft!

 

An den beiden Präsentationstagen von eisenerZ*ART auf der Startseite von Wikipedia (26. und 27. Oktober) wurde diese weit über 3 Millionen Mal aufgerufen und der Beitrag über eisenerZ*ART beachtliche 22.000 Mal gelesen.
Da kommt so richtig Freude auf und es macht Mut zu noch mehr Engagement und weiteren Projekten!
Über die Hintergründe der Entstehung können wir aber weiterhin nur rätseln….
https://de.wikipedia.org/wiki/EisenerZ*ART

 

Überraschend, aber wahr: eisenerZ*ART ist heute auf der deutschsprachigen WIKIPEDIA-Startseite mit Bild vertreten!  
In der Rubrik „Schon gewusst?“ sind wir an erster Stelle wie folgt gelistet:

Über den Link gelangt man zu einem umfangreichen, gut recherchierten, wertschätzenden Artikel. Wir sagen DANKESCHÖN dem uns unbekannten Verfasser !

siehe  https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite  bzw.  https://de.wikipedia.org/wiki/EisenerZ*ART

 

Im Oktober 2016 hat die zweite liga für kunst und kultur in Koproduktion mit eisenerZ*ART „STANDBY, YOUR MAN – herunterfahren oder ruhezustand“ auf die Bühne des Innerberger Gewerkschaftshauses gestemmt. Nach verschiedenen Gastspielen Ende letzten Jahres wird das Stück morgen im Stadttheater Leoben wiederaufgeführt! 
Gespielt wird zweimal, um 11.45 Uhr hauptsächlich fürs Neue Gymnasium Leoben, und um 19.30 Uhr fürs allgemeine Kulturpublikum.
Alle, die Alex heißen, haben freien Eintritt!
(Foto von Gil Illmaier, entstanden bei der Generalprobe)

 

Nicht versäumen: Heute Abend tritt Johannes Silberschneider zum zweiten Mal bei David Reumüllers Ausstellung im FreiRaum Eisenerz auf, zusammen mit Wolfgang Pollanz, der die frisch gespresste, in limitierter Auflage von 300 Stück herausgebrachte 10-inch-Vinyl-Platte mit fünf alten Aufnahmen von Johnny Silver präsentieren wird! Eine gute Gelegenheit auch, um die sehenswerte Ausstellung zu inspizieren! Guten Wein gibt es auch! Wir freuen uns schon…

 

Unter dem Titel „Schräge Heilige“ boten Bodo Hell & Hammerling am 29.09. einen stimmig-meditativ-erhellenden Abend in der Dreifaltigkeitskirche Trofaiach. In dessen Verlauf wurden viele der in dieser von der Baukulturstiftung verwalteten Kirche dargestellten Figuren unter die wissenschaftliche Lupe genommen – einschließlich aller Analogien und weiterführenden Gedanken und Querverweise, die zeitlich von vor Christi Geburt bis zur Gegenwart reichten. Die Hell’sche Textrhythmik wurde ergänzt durch subtile Hammerling-Töne, die ein dem sakralen Umfeld entsprechendes feinsinniges Klangerlebnis offerierten.

 

In unserem ersten Veranstaltungsjahr, 2010, luden wir u.a. zur Kultur-Almen-Tour ein. In dem Zusammenhang erinnern wir uns lebhaft an Bodo Hells herzerfrischende Marathonleistung… An ein und demselben Tag stieg er von seiner Alm am Dachstein ab, raste mit dem Auto durchs Gesäuse in Richtung Eisenerzer Ramsau, um hier nicht etwa den angebotenen Shuttle auf die Hochalm, sondern ganz einfach und selbstverständlich den direkten, steilen Fußweg als Aufstieg zu nehmen, der für die Wandergruppe viel zu steil war! Oben auf der Alm sprudelte er nur so vor Heiterkeit und gab im Zuge seiner ebenfalls von Hammerling (und Michaela Dietl) musikalisch begleiteten Sprachperformance verschiedenste Aspekte des Almlebens zum Besten.
Wir freuen uns, Bodo, Fritz und Erwin erneut gemeinsam zu erleben – diesmal in einer Kirche statt auf einer Alm…. siehe Schräge Heilige, Performance in der Dreifaltigkeitskirche in Trofaiach am 29. September !

 

Rund 60 Personen fanden sich am 15.9. zur Eröffnung von David Reumüllers höchst gelungener multimedialer Ausstellung im FreiRaum Eisenerz ein. Alle waren gespannt, Johannes Silberschneider in seiner ersten Rolle, der des Musikstars Johnny Silver, wieder zu sehen… der tatsächlich jenen seinerzeit viel zu großen, vom Onkel geschenkten Anzug und die obligatorischen dunklen Brillen trug und zwei Songs zum Besten gab. Es war ein spannender Abend, der beim Publikum auch durch die vielen Anekdoten, die der Schauspieler erzählte, in Erinnerung bleiben wird. Geöffnet ist die Ausstellung jeweils freitags von 15.30 bis 18.00 Uhr sowie nach Vereinbarung.

 

Auf Hochtouren laufen mittlerweile die Vorbereitungen zur multimedialen Ausstellung rund um Johnny Silver, das musikalische Alter Ego des Schauspielers Johannes Silberschneider. Ab morgen werden wir mit David Reumüller vor Ort sein, Gerüchten zufolge wird auch Silberschneider vorzeitig anreisen. Der FreiRaum ist noch gründlich zu adaptieren für die Vernissage am Freitag… u.a. ist eine Black Box für die Videoprojektion einzurichten. Wir freuen uns schon sehr!
Infos auf der Programmseite

 

Es hatte sich bereits in den Wochen davor abgezeichnet: Die Nachfrage nach Karten für „Dirndl sucht Bauer“, das Gastspiel der Rabtaldirndln im Museumsdepot Trofaiach, war richtig hoch! Und tatsächlich blieb letzten Donnerstag kein einziger der 80 Sessel leer. Nach etwa 5 Minuten hatten die SchauspielerInnen das Publikum für sich eingenommen, entsprechend gespannt folgte es dem Geschehen auf der Bühne: Getarnt als Häschen entfalteten vier Frauen hier ihre wahren, brachial-feministisch geprägten Seiten … Dank Rabtaldirndln war es ein absolut gelungener Auftakt von eisenZ*ART, auf den die Beteiligten nach dem Stück noch gemeinsam anstießen.

 

 

Vier Frauen  Renate, Sonja, Toni und Marianna  suchen gemeinsam einen geeigneten Mann, der was hermacht als Bauer auf ihrem Erbhof. Um keine List und keine Tücke verlegen, geben sie sich gegenseitig Saures, reiben und messen sich aneinander und blicken dabei tief in die Abgründe menschlicher (männlicher) Seelen. Natürlich nicht ohne auch lustvoll so manches Klischee zu bedienen …  Kurzum: Man(n) sollte dieses Stück Theater, das einem bekannten TV-Format nachempfunden ist, unbedingt gesehen haben!  Alles Infos auf der Programmseite.

Dieses Projekt markiert auch den Start unserer eisenZ*ART-Veranstaltungsreihe, die den Aktionsradius von eisenerZ*ART erweitert. (Wir sind selbst höchst gespannt, wie das funktionieren wird…)

 

Seit Samstag, 22. Juli, sind Czimek’sche Schmiedespuren in Eisenerz zu sehen – in verschiedensten Phasen ihrer Entstehung im FreiRaum (am Foto das Wachstum in der Retorte), in ihrer prachtvollst ausgebildeten Form als riesenhafte Eisenblüte im frisch sanierten Schaukasten vor der Schule bei der Stadteinfahrt.
Genau unter die Lupe zu nehmen bei der Ausstellung „Flos Ferri“, geöffnet jeden Freitag von 15.00 bis 18.30 Uhr, bis 10. September 2017. Die Vitrine sieht man beinahe im Vorbeifahren.
Fotos der Vernissage von Siegi Gallhofer sind nun abrufbar (auf „Bildergalerie“ links oben klicken) !

 

 

Zur Erinnerung: heute Abend um 20.00 Uhr eröffnen wir Claudia Czimeks Ausstellung „Flos Ferri“ im FreiRaum Eisenerz! Tauchen Sie mit uns ein in Claudia Czimeks Schmiedewelten … Man darf sich nebenbei auf eine musikalische Performance freuen, bei der Markusio Alemankale und Gideon Koval Czimeks Objekte zum Klingen bringen. Noch dazu wird ein brandneuer Jodler vorgetragen, mit Input zweier bekannter Eisenerzer Jodlerinnen.

Wir freuen uns auf zahlreiche BesucherInnen!

 

…. Der erste Schritt ist getan: Wir haben heute unser Programm der Presse vorgestellt. Nun ist es auch online abrufbar, einfach im Menü auf Programm gehen! 
Im achten Jahr bieten wir in geografischer Hinsicht ein Novum an: Unter dem Namen eisenZ*ART erweitern wir unseren Aktionsradius auf umliegende Orte entlang der steirischen Eisenstraße. Wir glauben nämlich, dass so manche unserer Inhalte nicht nur für Eisenerz, sondern auch für andere Orte an der Eisenstraße gültig sind. Gleichzeitig wollen wir damit den kulturellen Austausch in der Region stärken und dazu anregen, vermehrt Veranstaltungen außerhalb der eigenen Gemeindegrenzen aufzusuchen. Also am besten unseren Einladungen folgen…

 

All jene, die befürchtet haben, dass es 2017 nicht nur kein ROSTFEST gibt, sondern auch kein eisenerZ*ART, können wir beruhigen: Wir stehen in den Startlöchern zur diesjährigen Saison! Am 4. Juli werden wir das Programm der Presse vorstellen und dann online veröffentlichen. Die Auftaktveranstaltung wird – soviel sei verraten – am Freitag, dem 14. Juli stattfinden, und eher informellen Charakter haben.

 

 

Erstmals gastiert das renommierte Kinder- und Jugendtheaterfestival KuKuk, das alljährlich das junge Publikum in einem Dutzend steirischer Gemeinden bereichert, auch in Eisenerz! Von 04. – 06.04. werden, exklusiv für lokale Kindergärten und Schulen, drei Theaterstücke präsentiert: „Frau Meier, die Amsel“, ein auch durch Akkordeonisten Lothar Lässer bereichertes, vom Mezzanin Theater Graz inszeniertes Stück für die ganz Kleinen, „Als Schlemihl nach Warschau ging“, ein hinreißendes Stück Puppentheater des Figurentheater Maribor (Bild) für die 6 bis 10-Jährigen, und das urban-moderne Tanztheaterstück „Puls“ von DI HEIDI, nach einem Text der Autorin Sharon Creech.
Noch vor Eröffnung der neuen Programmsaison bietet eisenerZ*ART damit den ganz Kleinen, Kleinen und Jugendlichen aus den Kindergärten, der Volksschule und der Neuer Mittelschule in Eisenerz ein besonderes Theatererlebnis. –> Mehr

 
An sich war man die letzten Jahrzehnte daran gewöhnt, über Eisenerz nur Krisenberichte zu hören: Abwanderung, Überalterung, Perspektivenlosigkeit waren dabei die Schlagworte. Ganz anders 2017: Ulli Enzingers ORF-Beitrag präsentiert den Erzberg als high-tec-Unternehmen und zeigt jene wirtschaftlichen, touristischen und kulturellen Impulse auf, die heute zur Neuausrichtung der Stadt beitragen, also als Wegbereiter in die Zukunft gelten. Und dazu zählt auch eisenerZ*ART  😉
Die gestern in der Reihe Österreichbild ausgestrahlte und wirklich sehenswerte Dokumentation ist noch bis nächsten Sonntag in der ORF-TVthek abrufbar: LINK ZUM BEITRAG 
 

GLÜCK,

im gegenständlichen Fall interpretiert und geschmiedet von Claudia Czimek,
im Original zu sehen seit den Hl. Barbara-Tagen im Freiraum_Kunstraum Eisenerz,

möchten wir fürs Neue Jahr 2017 allen Freunden und Interessenten von eisenerZ*ART,
aber auch dem Rest der Welt wünschen !

 

 

Wir blicken zufrieden zurück auf eine Saison, die uns viele neue Erfahrungen gebracht hat – und danken allen, die zum Gelingen beigetragen haben: KünstlerInnen, PartnerInnen, Förderern, MitarbeiterInnen, UnterstützerInnen, den Medien und dem Publikum. 

Auf ein Neues, im Neuen Jahr !

 

Total glücklich ist Künstlerin Claudia Czimek über ihre bisherige Bekanntschaft mit Eisenerz.  Auf Einladung von eisenerZ*ART bereits zum zweiten Mal hier, lernte sie diesmal das Barbara-Brauchtum kennen und durfte ihren (autodidakt entstandenen) Umgang mit dem heißen Eisen unter Anleitung des Profis Siegi Lierzer in der Alten Schmiede weiter entwickeln.Und lernte dabei anscheinend sehr viel ! Viel zu schnell vergingen auch die Tage, und Claudia freut sich schon jetzt auf eine Fortsetzung nach der Winterpause…. Näheres zu ihrem Projekt „flos ferri“ findet sich hier.

 

An die 50 Personen kamen zur Premiere von „Standby, Your Man“ am Freitag, 21.10. ins Innerberger Gewerkschaftshaus. Keiner verließ vorzeitig den Saal, zu bildgewaltig war das Geschehen auf der Bühne, wo die beiden Protagonisten in Ganzkörperanzügen aus der Zukunft – 2084 – nach Eisenerz im Jahr 2016 blickten… Die anschließende Premierenfeier war kulinarisch angereichert durch afghanischen Fingerfood, vorbereitet von den zur Aufführung geladenen AsylwerberInnen.