Zur Bildergalerie







Metal Spray Art gibt dem FreiRaum Eisenerz metallische Reflexion

Es war ein erlauchter Publikumskreis, der sich am 30. Juni trotz Fussball-WM und privater Feste zur Eröffnung im FreiRaum Eisenerz einfand, wo die aktuelle eisenerZ*ART-Saison mit Wolfgang Uranitsch: Metal Spray Art gestartet wurde. Im Zuge eines von Gil Illmaier geführten Künstlergesprächs, bei dem biografische Details gestreift und Uranitschs Faible für die USA und Pop Art ...  Zum Nachbericht

METAL SPRAY ART

Wolfgang Uranitsch
30. Juni - 31. August 2018 / 17.08. 15.00 Uhr: Live Konzert / GELAUFEN
FreiRaum Eisenerz

Eröffnung: Samstag, 30. Juni 2018, 19.00 Uhr
Midissage beim Rostfest: Freitag, 17. August, 15.00 Uhr, Live-Musik von Beggars Street Inn

Ausstellungsdauer: bis 31. August 2018
geöffnet freitags 15.30 – 18 Uhr und nach Vereinbarung

 

Der Künstler Wolfgang Uranitsch hat ein Faible für Schwermetall. „Metal Spray Art“ nennt er seine selbst entwickelte Technik, bei der mittels aufwändigem Verfahren mit Schablonen und Farbsprays in vielen Schichten seine bevorzugten Bildmotive auf schwere Metallplatten aufbringt und sich dabei die chemischen Prozesse der Korrosion als Gestaltungselement zunutze macht.

Uranitsch gehörte zu den Pionieren der Comic-Szene, dessen graphic novels in der deutschsprachigen Ausgabe der Kult-Comic-Reihe „Heavy Metal“ veröffentlicht wurden. Daneben war er in Graffiti-Gangs aktiv, sozusagen ein Street Artist der ersten Stunde.

Folglich sind seine ureigenen Bildwelten auch von Pop Art, Rock’n’Roll und Trash Culture geprägt, von einemintensiven Lebensgefühl, verbunden mit einem Hauch Psychedelik, von (Kopf)Reisen in den amerikanischen Westen und von (realen) Jamaica Aufenthalten. Seinen Ausdruck findet das in prägnanten Landschaften, die mit Bohrtürmen, Highways, alten Chevies und Motorrädern eine technoide Romantik vermitteln, oder in ikonenhaften Portraits etwa von Marilyn Monroe, Mick Jagger, amerikanischen Ureinwohnern oder der Freiheitsstatue.

Ein speziell für Eisenerz gefertigtes Portrait von August Musger huldigt dem hier geborenen Begründer der Zeitlupentechnik.

Bildschirmfoto 2018-06-24 um 22.24.00

 

(Info-Tel: 0699 1333 3366)