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Der Gewinner des Souvenir-Wettbewerbs steht fest!

Wettbewerbsausstellung eröffnet, Sieger gekürt, ein neues Eisenerz-Souvenir wird produziert...

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Eisenerz forever! Souvenir für die Erzbergstadt.

Gestaltungswettbewerb und Ausstellung
19.05. – 20.06.2021 (Wettbewerb), 16.07. – 21.08.2021 (Ausstellung), Eröffnung: 16.07., 11 Uhr, Finissage: 21.08., 15 - 18 Uhr / GELAUFEN

Design an der Schnittstelle zu Kunst und Handwerk wird genutzt um ein zeitgemäßes Souvenir als ein Produkt von nachhaltigem Charakter und mit praktischem Nutzen für Eisenerz zu kreieren. In Zusammenarbeit mit Creative Industries Styria (CIS) lud eisenerZ*ART zu einem Gestaltungswettbewerb ein.

Mit einem österreichweiten „Call for Designers“ wurden KünstlerInnen und Kreative angesprochen. Gefragt waren geistreiche Ideen zur Umsetzung eines neuartigen Souvenirs, das die Stadt am Fuße der größten Sideritlagerstätte Europas widerspiegelt und den Mythos von Eisenerz transportiert.

Bis zum Deadline am 20.06.2021 wurden 36 Entwürfe eingereicht, und tags darauf setzte sich die siebenköpfige Expertenjury mit den Einreichungen auseinander. Sieben Beiträge wurden in die zweite Stufe aufgenommen; die FinalistInnen hatten dann zwei Wochen Zeit um gegen ein Abschlagshonorar ihre Entwürfe weiter zu entwickeln. Dann wählt die Jury das Siegerprojekt, dem ein Preisgeld von 2.000 € und eine Tantiemenbeteilung winkte. Der erstgereihte Entwurf soll bis Ende des Jahres in einer ersten Auflage produziert und an diversen Verkaufsstellen in und um Eisenerz angeboten werden.

Bei der Ausstellungseröffnung am 16. Juli werden die Ergebnisse des Wettbewerbs bekannt gegeben. Alle 36 eingereichten Projekte werden in Plakatform präsentiert, wobei den 7 Entwurfsideen der 2. Stufe, darunter der Gewinner, besonderes Augenmerk gilt.

Die Schau läuft bis zum 21. August und ist jeweils freitags von 16 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr zugänglich.

Eine eigene kleine Rubrik der Ausstellung ist historischen Eisenerz-Souvenirs gewidmet, für deren Kompilation die Bevölkerung zur Überlassung von Leihgaben aufgerufen wurde.

 

WETTBEWERBSJURY:

Gernot Buggler, Stadtschmiede Eisenerz
Karin Hojak-Talaber, eisenerZ*ART
Gerhild Illmaier, eisenerZ*ART
Malgorzata Koch-Basic, Abenteuer Erzberg
Franz Lammer, Rostfest
Thomas Rauninger, Stadtgemeinde Eisenerz
Markus Riedler, Napalm Records

 

Finissage am 21.08.2021 von 15 bis 18 Uhr in Kooperation mit dem Rostfest-„Kaffeekränzchen“!

 

CREDITS:

Auslober des Wettbewerbs: eisenerZ*ART
Projektleitung: Karin Hojak-Talaber
Ausstellungsdesign: Sigrid Bürstmayr 
Grafik Design: Nicole Zaiser
Wettbewerbsausschreibung, Beratung: Eberhard Schrempf, Barbara Nussmüller (Creative Industries Styria)
Produktion: GIL art.infection

 

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WETTBERWERBSERGEBNISSE:

 

DER GEWINNER HEISST: JAKOB GLASNER mit „Gold Silber Eisen“ !  

Souvenir in Bezug auf die Legende vom Wassermann mit Funktion als Entscheidungshilfe
Varianten 3D und 2D als Hals-, oder Armband bzw. Schlüsselanhänger
Produktion mittels 3D Druck, Guss oder Lasercutter + Lackierung

“Gold Silber Eisen” versteht sich als Souvenir, Accesoire und Enscheidungshilfe-Tool gleichermaßen. Es bezieht sich auf die Wassermann-Legende und die Entscheidung, vor die die Fänger des Wassermanns gestellt waren. Jedes Individuum kommt heute mehr denn je in Situationen in denen wir uns über die kurz-, mittel- oder langfristigen Konsequenzen unserer Handlungen Gedanken machen müssen.

“Wie lange soll man mit seinem Lebenabschnittspartner verbringen, wie lange noch an einem Ort wohnen bleiben oder wie sehr den eigenen Genuss im Sinne einer klimaneutralen Zukunft einschränken?”
Das Accessoire erinnert an die Entscheidung der Eisenerzer und kommt einem in Situationen zu Hilfe, in denen man sich trotzdem einfach nicht entscheiden kann. Durch das Drehen bzw. Würfeln entscheidet sich, ob das schnelle Glück, der mittelfristige Genuss oder die nachhaltige Entscheidung in der jeweiligen Situation das Richtige ist.

In einer zweidimensionalen Dreiecksform realisiert, kann das Objekt als Halskette oder Anhänger Verwendung finden. Die Dreiecksform weckt passend zur Landschaft von Eisenerz Berg-Assoziationen. Zur Entscheidungsfindung wird die Kette abgenommen, gespannt bzw. geschüttelt, ehe eine neue Farbe nach oben zeigt. Als Symbol des eigenen Strebens, kann es auch bewusst in eine Ausrichtung gebracht werden und als Motivator dienen. Falls gewünscht kann auf der Rückseite dieser Variante auch eine Gravur angebracht werden.

(Jakob Glasner)

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Glasners Entwurf wurde bei der 2. Jurysitzung am 12.07.2021, bei der alle 7 für die Endauswahl nominierten Projektideen anhand von Prototypen persönlich präsentiert wurden, einstimmig zum Sieger gewählt.

Die in STUFE 2 des Wettbewerbs präsentierten Konzepte waren:

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„Gold Silber Eisen“ / Jakob Glasner

– Schmuckstück und Accessoire. Souvenir in Bezug auf die Legende vom Wassermann mit Funktion als Entscheidungshilfe.

// Jakob Glasner ist Konzeptkünstler und Designer. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich vor allem mit der Gesellschaft und ihrer materiellen Repräsentation. Seine Arbeiten wurden bei zahlreichen Festivals ausgestellt und mit Preisen wie dem Design Concept Award bei den österreichischen Staatspreisen für Design ausgezeichnet.

 

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„Bei der Arbeit“ / Klaus Kempenaars

– Schnapskarten neu interpretiert mit Figuren als Hommage an die Arbeiter von Eisenerz. Unterschiedliche Arbeitsbereiche werden dabei beleuchtet und dargestellt.

// Klaus Kempenaars ist Design-Kosmopolit mit starkem Steiermark-Bezug. Er ist einer der Gründer von xSITE, einer internationalen Design-Organisation, zu deren Kunden unter anderem Calvin Klein, Swatch, Sony, Knoll oder die Metropolitan Opera zählen.

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„Sackzug“ / Klaus Kempenaars

– Neuinterpretation des Sackzugs in Form eines Rucksacks.

// Klaus Kempenaars… siehe oben

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„Iron Mountain“ / Lukas Klingsbichel

– Souvenir und Werkzeug mit unterschiedlichen Funktionalitäten wie Radschlüssel oder Flaschenöffner.

// Lukas Klingsbichel ist Tischler und Industriedesigner und betreibt das Studio mobelplan, eine Planungsfirma mit Schwerpunkt auf Produkt- und Möbelgestaltung. Seine Produkte wurde mehrfach mit internationalen Fachpreisen ausgezeichnet.

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„Montan Magnet“ / Eva Koppler

– Magnetische Etagenuntersetzer. Souvenir das als Bild, Getränkeuntersetzer und Kühlschrankmagnet funktioniert. Es sind runde Magnetplatten in unterschiedlichen Größen gestapelt, die an die Form des Erzbergs erinnern.

// Eva Koppler ist geboren und aufgewachsen in Eisenerz. Sie war in verschiedenen Werbeagenturen beschäftigt und arbeitet seit 2015 als selbständige Grafikdesignerin in Graz.

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„beherzt! Hammergruss aus eisenERZberg“ / Margret Omlin

– Eisen, Holz & Tradition: Werkzeug und die Tatkraft gehören zur DNA der Region. Idee: Ein Krallenhammer, dessen Stil individualisiert mit Text bedruckt werden kann. Die Produktion des Hammers soll als gemeinschaftliches Projekt mit Unternehmen aus der Region erfolgen.

// Margret Omlin ist Gestalterin und Konzepterin und lebt in der Schweiz. U.a. war sie für das Kurszentrum Ballenberg im Schweizer Freilichtmuseum Ballenberg tätig.

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Tragetasche – tote bag / Eva Pils

– Fairtrade-Tragetasche illustriert mit Motiven aus Eisenerz. Die Motive zeigen Alltagsgegenstände, Geschichten und Sagen, Sehenswürdigkeiten und aktuelle Highlights, die derart in die Welt hinaus getragen werden. Die Illustrationen können auf unterschiedlichen Gegenständen aufgebracht werden.

// Eva Pils studierte Architektur und ist als freischaffende Illustratorin, Grafikdesignerin und Raumgestalterin mit Studio in Graz tätig. Sie ist in Eisenerz aufgewachsen und widmete ihre Diplomarbeit diesem Ort.

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Für die STUFE 1 des Wettbewerbs gingen 36 Einreichungen ein, die bei der 1. Jurysitzung am 21.06.2021 beurteilt wurden. (Aufgrund der hohen Qualität vieler Beiträge fiel die Entscheidung schwer, letztlich wählte die Jury die zuvor genannten 7 Projektideen für die STUFE 2 aus.)

 

Nachfolgend alle Einreichungen, alphabetisch gereiht:

Carina Amali:
„Ein Eisenherz für Eisenerz“ (vielfältig gestaltbares Deko-Objekt aus Eisendraht)

Philipp Baital:
o.T. (Objekte mit Logo und Attraktionen als Untersetzer, Handyhalter, Bewässerungskegel)

Barbara Edlinger:
„Barbara Einsicht“ (Replike der Hl. Barbara aus Eisen mit QR-Code)

Bianca Fink:
o.T. (Kompass-ähnliches Deko-Objekt aus Holz, Wegweiser zu Eisenerz-Attraktionen)

Stefan Gerstbrein:
o.T. (Metallobjekt in Form des Erzbergs mit Schienen und Hammer & Schlägel)

JAKOB GLASNER:
„Gold Silber Eisen“ –> Finalist / siehe Stufe 2

Jakob Glasner, Katrin Kober:
„Museum der Überflussgesellschaft / Souvenirs FÜR Eisenerz“ (in umgedrehter Souvenir-Logik bringen BesucherInnen nutzlose Gegenstände als Andenken mit)

Rudolf Haberl:
o.T. (Schichtturm als fertiges Holzobjekt oder Laubsägearbeit oder Bastelobjekt)

Christian Hölbling, Anna Russegger:
„Die Eisenerzer Schicht-Torte“ (Rührkuchen regional hergestellt)

Richard Isele:
„Glückswürfel“ (Würfel aus Erzbergit, Größe 4,5 x 4,5 x 4,5 cm)

Felix Katletz:
o.T. (Duftlampe aus Holz und gebogenem Stahl in Erzbergform)

Klaus Kempenaars:
„Räucherturm“ (Räucherhäuschen in Form des Schichtturms aus Holz und Metall)

Klaus Kempenaars:
„Rauchkerze“ (Räucherkohle gepresst in Erzbergform als Spirale, mit Alpenwaldduft)

KLAUS KEMPENAARS:
„Bei der Arbeit“ –> Finalist / siehe Stufe 2

KLAUS KEMPENAARS:
„Sackzug“ –> Finalist / siehe Stufe 2

LUKAS KLINGSBICHEL:
„Iron Mountain“ –> Finalist / siehe Stufe 2

Benjamin Klug:
„Dein Eisenerz Leiberl & Sackerl“ (T-Shirt und Tragetasche mit Illustrationen)

Peter Knoll:
„Parfum-Flacon Duftnote Eisenerz“ (neu kreiertes Duftwasser, Stöpsel mit Erzmineral)

EVA KOPPLER: 
„Montan Magnet“ –> Finalistin / siehe Stufe 2

Franz Krammer:
„Eisenknapp“ (Schlüsselanhänger in Form eines Bergmanns/Wassermanns aus Niro)

Laura Krok:
o.T. (Postkarte mit Eisenerz-Motiv aus 4mm Sperrholzplatte, 10 x 15cm, Laser-produziert)

Walter Krug:
„The Secret of Karfunkelstein!“ (Schemel aus 6 Nadelhölzern mit eingefrästem Erzberg)

Tom Kutschera:
„Das rostige Herz“ (Upcycling-Objekte aus Hauly-Bauteilen in Herzform mit Sprüchen)

Andreas Franz Mayer:
„Glück auf!“ (Werkzeug in Erzbergform als Flaschenöffner, Spachtel, Accessoire)

Renate Mikscha:
o.T. (Schneidbrett in Erzbergform, heimisches Holz, 15 x 7,5cm, 1cm stark, 3 Saftrillen)

Gerhard Ofner:
o.T. (Besteck mit treppenförmig gefaltetem Griff, als Kaffee-, Schuhlöffel, Rückenkratzer)

MARGRET OMLIN: 
„beherzt! Hammergruss aus eisenERZberg“ –> Finalistin / siehe Stufe 2

Corinna Maria Palmisano:
o.T. (faltbare Fotobox/Lichtobjekt aus Holz, Papier, Altglas mit Erzbergform)

EVA PILS:
„Souvenir aus Eisenerz“ –> Finalistin / siehe Stufe 2

Stefan Pöllabauer:
o.T. (Objekt mit Erzbergsilhouette aus Sperrholz oder Metall)

Susanne Radlingmayer:
„Erzbergstollen“ (Backwerk aus Topfenteig mit Trockenfrüchten in Metalldose)

Familie Ramminger:
„Prinz Eisenerz“ (Illustration z.B. für Poster, Aufkleber, City Bags, Trinkflaschen)

Martin Schitter:
„Erzberg-Souvenir“ (Erz-Sammelobjekte verarbeitet mit 3D-Druck/Laser z.B. als Puzzle)

Petra Stelzmüller:
„Erzberg Sybold“ (Erzbergstufe aus Stahl als Bleistifthalter, Briefbeschwerer u.ä.)

Andreas Thaler:
„Erz und Stahl / Multifunktional“ (Miniatur-Skulptur, Werbeträger und Botschafter)

Ewald Zisler:
o.T. (Smartphone Etui aus Leder/Kunstleder mit Eisenerz-Illustrationen und Sprüchen)

 

 

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Durchgeführt in Kooperation mit Creative Industries Styria, mit Unterstützung von Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, Land Steiermark und Stadtgemeinde Eisenerz.

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