Schubert Theater Wien

Bekannt und beliebt für seine morbid-humorvollen Abende sowie für seine poetischen Bilderreisen ist das Schubert Theater unter der Leitung von Simon Meusburger ein Ort der Phantasie und Magie, das seinen Schwerpunkt auf Puppentheater für Erwachsene legt.

Das 2007 gegründete, höchst ambitionierte Off-Theater mit seinen 80 Sitzplätzen, dessen Ko-Direktor die ersten Jahre der mittlerweile weltberühmte Nikolaus Habjan war, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Zuerst war es ein ganz normales Kino, danach ein Pornokino mit angeschlossener Produktion, noch später diente es als Probebühne und als Kasperltheater.

Meusburger, der zuvor als Regieassistent bei den Bregenzer Festspielen tätig war, erfüllte sich mit der Übernahme seinen Traum vom eigenen Theater. Als der Regisseur auf YouTube den Puppenspieler Habjan mit seinen lebensgroßen Klappmaulpuppen agieren sah, ging er auf ihn zu und gewann ihn für seine Bühne. Es folgten zahlreiche gemeinsame Produktionen, die viel Aufsehen erregten, Preise gewannen und vielerorts aufgeführt wurden, wie etwa „Der Herr Karl“, „F. Zawrel – erbbiologisch und sozial minderwertig“ oder „Becoming Peter Pan – an epilogue to Michael Jackson“.

Neben Kooperationen mit namhaften Häusern der Wiener Theaterszene sowie veranstaltet das Schubert Theater auch jährlich ein internationales Figurentheaterfestival.

Und auch in Quarantäne ließ sich das Schubert Theater so manches einfallen:

Unter dem Titel #stayathomewithpuppets bietet es auf Instagram, Facebook, Youtube und der Website humorvolle Miniclips aus dem Puppet-Homeoffice für die Tage der Isolation. Die Darsteller geben Tipps für Ausgangssperren, äußern sich zur aktuellen Lage der Wiener Off-Theater und zeigen, was sie in Quarantäne so alles erleben.

www.schuberttheater.at