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Alfred Resch bei eisenerZ*ART:

Alfred Resch

Alfred Resch ist freischaffender Künstler mit den Schwerpunkten Malerei, Fotografie, Objekt-Kunst, Installationen. Bis Anfang der 90`er Jahre umfasst sein Werkkatalog einige tausende Arbeiten, vorwiegend Grafiken und Malereien in stark expressionistischer Sprache. 1994 entstehen die ersten „Schichtbilder“, und die Arbeitsserien tendieren in eine geometrisch-abstrakte Richtung. Strukturen und Einzelelemente werden zunehmend gestaltungs-prägender, Malerei tritt in Verbindung mit der Technik der Freilassung und findet sich auf verschiedensten Materialien wie Stein, Metallplatten oder Stoff wieder. Skulpturale Arbeiten gewinnen Ende der 1990er an Bedeutung, es entstehen Landart-Projekte, Fotografiezyklen und Installationen. Er bedient sich unterschiedlicher Medien und neuester Technologien aus der Lichttechnik und Elektronik. Es entstehen Landschaftstastaturen inmitten der Tiroler Bergwelt, Speichersteine, die uns in die Tiefen unserer Datenspeicher blicken lassen, aber auch geometrische Abstraktionen unserer Welt und des Mondes. Zudem befasst sich der ausgebildete Architekt und Elektroniker mit Kabelabfällen, die er zu mehr oder minder dichten Geweben verkettet und mit Hilfe von LED-Leuchtmitteln nach Einbruch der Dämmerung zunehmend zum Erleuchten bringt. Diese Kabelknäuel bilden als bewegliche Skulpturen den verständlichen Gegenpol zur Natur – also zu Bäumen und großen Sträuchern. Eine kleine Lichtquelle wird entfacht und breitet sich zunehmend auf den größtmöglichen Raum aus, impliziert einerseits poetisches Chaos und anderseits ästhetische Ordnung, die von der Natur überwachsen und invertiert wird und neue Architektur zulässt.

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