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Jugend ohne Gott

von Ödön von Horváth – eine Rekonstruktion des Vorstadttheater Graz
Samstag, 13. Juli 2013, 19.30 Uhr
Alter Tanzsaal, Eisenerz

Ein Lehrer korrigiert die Klassenarbeiten seiner Schüler. Dabei stellt er fest, dass der Schüler N sich sehr despektierlich gegenüber Farbigen äußert: „Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul.“ Mit dieser grausamen, aber auch heute möglichen Situation beginnt Horváths Roman, der den Weg der jungen Generation in den Nationalsozialismus beschreibt. Eine Jugend, schön, stark und rücksichtslos fröhlich.

„Das Vorstadttheater Graz rekonstruiert den Roman für ein heutiges Publikum und beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld Zivilcourage und Mitläufertum, Empathie und Gefühllosigkeit. Was tun, wenn man Unrecht wahrnimmt, aber zugleich zu rücksichtsvoll oder zu feige ist, um ins Handeln zu kommen oder wenigstens Haltung zu zeigen? Eine Frage, die gerade heute wieder beschäftigt: bei latentem Rassismus und einer FPÖ, die sich knapp vor ‚Platz 1‘ gerade noch selbst beschädigt hat.“ (Ed. Hauswirth)

Das Stück feierte am 12. Juni auf der Probebühne des Schauspielhauses Graz seine viel umjubelte Première.

Besetzung

Mit: Matthias Ohner
Regie: Ed. Hauswirth
Ausstattung: Helene Thümmel

Foto: © Lupi Spuma / Schauspielhaus Graz

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