Leopold Altenburg: Der Kaiser und sein Sonnenschein

Leseperformance
9. September 2022
Kammerhof Eisenerz (Postmuseum)

 

„Zur Wahrheit eines Menschen gehören auch die eigenen Ahnen“, sagt Leopold Altenburg.

Seine Familiengeschichte ist durchaus außergewöhnlich, ist er doch der Ururenkel von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth, der weltberühmten „Sisi“.

Mit Gesang und Gitarrenbegleitung, Comedy-Einlagen und einer Clown-Nummer, mit Stimmen-Imitationen und Erzählungen rund um seine Familiengeschichte präsentiert Prinz & Clown Leopold sein Buch „Der Kaiser und sein Sonnenschein“ als abwechslungsreiche Lesung.

Das Publikum erfährt, warum Altenburg nach einem Besuch des Musicals „Elisabeth“ sich zu seinem „Prinz-sein“ bekannte und anfing sich mit seinen Ahnen auseinanderzusetzen.

Was konnte er über seinen Großvater Erzherzog Clemens herausfinden, der der Lieblingsenkel vom Kaiser war? Wie erlebte er seinen Vater Prinz Peter beim gemeinsamen Besuch in der Kaiservilla von Bad Ischl? Und wie veränderte sich das Leben der Familie Habsburg und des Adels nach dem Ende der Monarchie, welche Familiengesetze blieben bestehen?

Pointiert und berührend erzählt Leopold Altenburg über sein Leben zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Wien und Berlin, blauem Blut und roter Nase.

Buchcover (Fotos von Stefan Ludwig und Monika Löff)

 

Leopold Altenburg ist ein Ururenkel von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn. Er ist Schauspieler, Theaterregisseur, Autor und Krankenhausclown bei den Roten Nasen. In Dokumentationen begibt er sich auf die Spuren des Kaiserreichs und Wurzeln seiner Herkunft.

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Das Projekt ist eine Hommage an jenes Kapitel der Eisenerzer Geschichte, das mit dem Kaiser verknüpft ist, der gerne hier zur Jagd ging, deshalb den Kammerhof erwarb und ihn zu einem Jagdschloss umbauen ließ. In diesem Dunstkreis kamen um die Jahrhundertwende auch viele Städter*innen zur Sommerfrische und zum Wintersport nach Eisenerz – eine Tradition, die mit der zunehmenden Industrialisierung und der Bedeutung des Erzbergs als Rohstofflieferant bedauerlicherweise verloren ging.