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Steirerblut setzte gelungenen Abschluss zur Reihe „Eisenerz im Film“

Als Blind Date programmiert, setzte der „Tatort Steiermark“-Krimi Steirerblut am letzten Abend im Alten Tanzsaal in Eisenerz den würdigen Schlusspunkt einer höchst erfolgreichen Filmreihe. Bereits im Vorfeld wurde von den Organisatoren mit großem Ansturm beim neuesten Film von Wolfgang Murnberger gerechnet. Deshalb wurde der 2012 nach einer Romanvorlage von Claudia Rossbacher

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Eisenerz im Film IV

Eine hundertjährige Filmgeschichte. Block IV: Eisenerzfilm 2
30. August 2013, 18.00 und 21.00 Uhr
Alter Tanzsaal, Eisenerz

Ein mehrwöchiger Bildungs- und Kunstfilmzyklus im August beschäftigt sich mit dem audiovisuellen Erbe der Stadt.

Die Reihe reicht vom ersten österreichischen Industriefilm „Die Gewinnung des Eisens am steirischen Erzberg“ (von 1911) über Wochenschauen und Propagandafilme bis hin zu Kunst- und Spielfilmen der Gegenwart. Unabhängig von den politischen Verhältnissen sind die SchwerstarbeiterInnen am Erzberg nationale Symbole für Leistungsbereitschaft, Fortschritt und den unbesiegbaren Glauben an die Zukunft. Die Brüche in diesen Erzählungen werden ebenso sichtbar wie die Tatsache, dass es nie diese nur positive Entwicklung gegeben hat, wie es die offizielle Erfolgsgeschichte glauben machen will. Das eindrückliche Spannungsverhältnis zwischen Zeiten des Aufschwungs und historischen wie gegenwärtige Krisen machten die Bergstadt Eisenerz zum idealen Ort für die filmische Abhandlung der industriellen Entwicklung.

 

30.08.   Block IV:   Eisenerzfilm 2

Steirerblut (2013) / Allegro Film

Steirerblut (2013) / Allegro Film


Steirerblut

ORF 2013. 90 Min.
Regie: Wolfgang Murnberger. Drehbuch: Susanne Freund, Wolfgang Murnberger (nach dem gleichnamigen Roman von Claudia Rossbacher). Darsteller: Miriam Stein, Hary Prinz, Aglaia Szyszkowitz, Thomas Stipsits, August Schmölzer, Johannes Silberschneider u.a.

Der Tod einer Journalistin führt LKA-Ermittlerin Sandra Mohr zurück in ihr Heimatdorf in der steirischen Provinz. Dort angekommen wird die „verlorene Tochter“ schnell von der Vergangenheit eingeholt – der Dorfpolizist ist ein Ex-Freund, der Stiefbruder ein Verdächtiger: Von wegen Heimvorteil. Wolfgang Murnberger inszeniert den ersten ORF-Landeskrimi in der Steiermark und verwickelt das Who is Who der hiesigen Schauspielzunft in eine flotte Geschichte um Begehren und dubiose Geldgeschäfte. „Bluad is hoid dicker ois Wosser“, haut die Mutter ihrer ermittelnden Tochter um die Ohren. „Ja“, entgegnet diese, „des Steirerbluad gonz b’sonders.“ (Katalogtext Diagonale 2013, Auszug)
Wolfgang Murnbergers Landkrimi „Steirerblut“ spielt in den Eisenerzer Alpen und versucht, Lokalkolorit mit „Tatort“-Feeling zu verknüpfen. (ORF)

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CREDITS:

Kuratierung: Wolfgang Stritzinger
Recherche: Gerhild Illmaier, Karin Talaber
Wissenschaftliche Begleitung: Werner Michael Schwarz, Georg Wasner
Produktion: GIL art.infection

Durchgeführt in Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum, dem Filmarchiv Austria, dem ORF und Adi Mayer Film, mit freundlicher Unterstützung von Land Steiermark, Stadtgemeinde Eisenerz, bmukk und VA Erzberg GmbH.

Eine Veranstaltung von GIL art.infection in Kooperation mit der Stadtgemeinde Eisenerz.

Grafik Design: Nicole Zaiser • Technik: Showstage Eventtechnik • Saalbetreuung: Prima Dienstleistungs-GesmbH • Bildregie: Erich Niederhofer, Erich Hubinger