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Klingende Eröffnung des Czimek’schen Schmiedeuniversums

Ein Jahr lang kam die Künstlerin Claudia Czimek auf Einladung von eisenerZ*ART als Artist-in-Residence nach Eisenerz, darauf brennend, die Wiege der österreichischen Eisenindustrie zu erforschen. Als Resultat dieser intensiven Auseinandersetzung und mehrerer Aufenthalte wurde am Samstag, dem 22. Juli, im FreiRaum Eisenerz die Ausstellung „Flos Ferri“ eröffnet.   Rund

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Flos Ferri

Claudia Czimeks Schmiedewelten, Teil zwei
Eröffnung: Samstag, 22. Juli 2017, 20.00 Uhr / Dauer: bis 10.09. bzw. 15.09.2017
FreiRaum Eisenerz / Schaukasten, Schulvorplatz

Ausstellung geöffnet jeweils freitags 15.00 – 18.30 Uhr und nach Vereinbarung
Dauer: bis 10.09. (FreiRaum) bzw. 15.09.2017 (Schaukasten Schulvorplatz bei der Stadteinfahrt)

 

„Philosophisch betrachtet ist die Eisenbliah wie ein Tier, das sich mit Wärme und Bewegung im Raum ausbreitet.“ *

Die Eisenblüte (lat. Flos Ferri), jenes wertvolle Mineral, das in Eisenerz in individuell gefertigten Eisenblütenkästchen wie ein Schatz gehütet wird, diente Claudia Czimek als Inspiration für ihre künstlerische Arbeit vor Ort. Vor rund einem Jahr tauchte sie in Eisenerz auf und in die Welt des Erzbergs ein. Sie nahm an den Barbarafeiern teil, lernte OrtsbewohnerInnen und MitarbeiterInnen der VA Erzberg kennen und darf zu ihrer Freude seither in der Bergschmiede am Erzberg arbeiten.

Nun gibt Czimek einen Einblick in die Arbeits- und Forschungsprozesse ihrer „Expedition Flos Ferri“. Sie präsentiert erste Funde, Hypothesen und Eindrücke. Im FreiRaum hat sie ihr alchimistisch anmutendes Labor eingerichtet und den Schaukasten am Schulvorplatz hat sie in einen Rieseneisenblütenkasten verwandelt. Zur Eröffnung wird Markusio Alemankale die Eisenskulpturen zum Klingen bringen, Support: Gideon Koval.

Unser Dank gilt der Gemeinde Eisenerz für die Sanierung des Schaukastens, der VA Erzberg für die Kooperationsbereitschaft, dem Verkehrsverein Eisenerz für die Bereitstellung der Schmiede und vor allem Schmiedemeister Sigi Lierzer für seine Unterstützung. In welcher Form sich Claudia Czimeks neuartige „Eisenbliah“ auch im Erzbergstollen entfalten können, wird sich 2018 weisen … die Künstlerin forscht weiter.

Claudia Czimek bei der Arbeit in der Schmiede (mit Sigi Lierzer / Fotos: Alois Hammer, Gil Illmaier)

Claudia Czimek bei der Arbeit in der Schmiede (ganz rechts mit Sigi Lierzer / Fotos: Alois Hammer, Gil Illmaier)

 

Claudia Czimek war bereits 2016 mehrmals als Artist-in-Residence in Eisenerz, anlässlich der Babarafeiern stellte sie im FreiRaum ihre „utilaristische Glücksapparatur“ aus. (siehe auch Flos Ferri 2016)