Eisenerz hat eine Vergangenheit

Wie immer man es betrachten mag, Eisenerz ist ein besonderer Ort: eine historisch gewachsene Industriestadt, eingebettet in eine markante Bergkulisse mit dem Erzberg als mächtige Landmark – eindrucksvolles Relikt einer Epoche höchsten wirtschaftlichen Aufschwungs. Und heute stummer Zeuge des globalen Wandels.

Für viele ist Eisenerz zunächst ein Ort, den sie vor allem mit negativen Schlagzeilen in Verbindung bringen: zu groß gewordene Strukturen, eine Vielzahl leer stehender Gebäude, drastischer Bevölkerungsrückgang, überalterung, Abwanderung, etc., kurz, der typischen Problematik einer postindustriellen Krisenregion.

 

Eisenerz hat eine Zukunft

Für andere – neben Natur- und Sportfreunden oder montanhistorisch Interessierten sind dies vor allem Künstler und Kulturschaffende – ist Eisenerz ein Ort mit besonderem Charme, der gerade durch seine Geschichte mit und um den Erzberg ein besonders reizvolles Handlungsfeld darstellt.

Mit dem auf 15 Jahre Dauer ambitioniert angelegten Leitprojekt „re-design Eisenerz“ wird diese Stadt für die Bedürfnisse ihrer BewohnerInnen neu entwickelt. Aus dem historischen Stadtkern mit Sgraffito-Fassaden, Renaissance-Arkaden, gotischen Torbögen und den umgebenden, aus allen Epochen der Industrie stammenden Wohnsiedlungen, soll ein neuer, für die hier lebenden und ihre Gäste attraktiver Lebensraum entstehen.

Dazu tragen auch Kunst und Kultur bei: Als eine Art moderner „Kunstgenerator“ macht sich eisenerZ*ART auf den Weg, das Besondere dieses Ortes und seiner Bewohner, das Besondere seiner Umgebung, und natürlich das Außerordentliche seines Erzberges über Kunst und Kultur neu zu entdecken und zu erschließen.

Wie internationale Beispiele zeigen, können Kunst und Kultur in postindustriellen Gebieten einen wichtigen Beitrag zur Neuausrichtung und Weiterentwicklung leisten. Der Brückenschlag zwischen traditionellen Kulturformen und zeitgenössischen Kunstansätzen bietet mannigfaltige Möglichkeiten, sich zukunftsorientiert zu positionieren. Kunst und Kultur schaffen ja vor allem eines: Identität.

eisenerZ*ART sieht sich deshalb als Motor für die Entwicklung einer eigenständigen „Kunst- und Kulturregion Eisenerz“, die selbstbewusst regionales Potential nutzt und in einen internationalen Kontext stellt: Eisenerz ist überall.

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Organisationsstruktur:

eisenerZ*ART lebt ganz wesentlich vom Enthusiasmus aller Mitwirkenden, aller Mitarbeiter und Zulieferer, die bereit sind hier für wenig Gage auftreten, die sich im Vorfeld engagieren und auf die eine oder andere Weise mithelfen, die Veranstaltungen zum Erfolg zu machen. Gedankt sei hier auch der Gemeinde Eisenerz, die in der Rolle des Co-Veranstalters die regionale Bewerbung und behördliche Angelegenheiten übernimmt und, soweit vorhanden, Infrastruktur und Personal zur Verfügung stellt.

Das kleine fixe Team von eisenerZ*ART besteht derzeit aus:

Nicole Zaiser (Grafik Design)
Karin Talaber (Produktionsassistenz)
Barbara Jernej (Texte)
Michael Pelitz (Social Media)
Jona Hoier (Webbetreuung, Video)
Julian Stampfer (Video)
Mario Strimitzer, XeisSound (Tontechnik)
Edith Krapf (Koordination für die Gemeinde Eisenerz)
Gerhild Illmaier (Künstlerische Leitung, Produktionsmanagement)
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KONTAKT:

Office                                          office@eisenerZ-ART.at
Gerhild Illmaier                       gil@eisenerZ-ART.at            T: +43 (0) 316-829513  bzw.  +43 (0)699-1333 3366